Keine Impulse – Magath zählt die 2. Reihe des VfL an

Wolfsburg  Trotz des Auftaktsieges in Stuttgart ist nicht alles eitel Sonnenschein beim VfL Wolfsburg.

Deutliche Kritik Mit der Leistung der Einwechselspieler war Felix Magath in Stuttgart nicht zufrieden.

Foto: regios24/Huber

Deutliche Kritik Mit der Leistung der Einwechselspieler war Felix Magath in Stuttgart nicht zufrieden. Foto: regios24/Huber

Verstärkt sich der VfL Wolfsburg kurz vor Ende der Transferperiode doch noch einmal in der Breite? Felix Magaths verbale Watsche für die zweite Reihe des VfL Wolfsburg nach dem 1:0-Sieg des Fußball-Bundesligisten beim VfB Stuttgart lässt jedenfalls Raum für Spekulationen. „In der zweiten Halbzeit ist mit den Einwechselspielern kein neuer Schwung gekommen. Das war bereits in der vergangenen Saison unser Problem“, sagt der VfL-Trainer. „Daran werden wir arbeiten“, so Magath weiter. „Es war in der ersten Halbzeit eine starke Vorstellung. Dass die Stabilität fehlt, hat man in der zweiten Halbzeit gesehen. Es kann nicht sein, dass überhaupt keine neuen Impulse von den Ersatzspielern kommen.“

In Stuttgart wurden Simon Kjaer, Vieirinha und Jan Polak eingewechselt. Der Tscheche durfte sich von dem Trio am längsten empfehlen, blieb aber ohne größere Wirkung. Selbstkritisch rechnet er denn auch nicht damit, gegen Hannover 96 am Sonntag in der Startaufstellung zu stehen. „Die Jungs haben das in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht“, so Polak. „Ich habe rund 30 Minuten gespielt. Dass bedeutet aber nicht, dass ich nun von Anfang an spielen werde.“

Dass sich Magaths Kritik auch auf ihn bezieht, weiß Polak, dessen Vertrag 2013 endet, natürlich. An einen Wechsel denkt er dennoch nicht. „Ich will bleiben, mich rein kämpfen und Teil der Mannschaft sein, die Erfolg hat. Dafür gebe ich alles.“ tg

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