VfL-Trainer Magath lüftet die letzten Geheimnisse

Wolfsburg  Der Startschuss für die 50. Saison der Fußball-Bundesliga ist gefallen. Für den VfL beginnt die neue Spielzeit mit einem Auswärtsspiel in Stuttgart.

VfL-Trainer Felix Magath ließ viele Fragen bis kurz vor dem Bundesliga-Start offen.

Foto: regios24

VfL-Trainer Felix Magath ließ viele Fragen bis kurz vor dem Bundesliga-Start offen. Foto: regios24

Es ist das 16. Jahr der „Wölfe“ im deutschen Oberhaus. Wie in den vergangenen Jahren starten die Wolfsburger mit großen Zielen. VfL-Trainer Felix Magath hat in den vergangenen Tagen mehrmals auf die Ambitionen seines Klubs hingewiesen. Nach drei Spielzeiten Mittelmaß und Abstiegskampf wollen die „Wölfe“ endlich wieder nach Europa. Dafür muss am Ende der Saison mindestens Platz 6 herausspringen, falls die Qualifikation nicht über den DFB-Pokal erfolgt. Und dafür hat der VfL – ebenfalls wie so oft – viel investiert.

Doch trotz Magaths Bemühungen in den vergangenen 17 Monaten seit seiner Rückkehr nach Wolfsburg stehen hinter der Mannschaft noch viele Fragezeichen. Kann der VfL den Weggang Mario Mandzukic’ sowie die Verletzung Patrick Helmes’ im Sturm kompensieren? Gelingt es Naldo und Ivica Olic, an ihre glanzvollen Zeiten in Bremen beziehungsweise München anzuknüpfen? Wie funktioniert die neu formierte Wolfsburger Viererkette. Und wer wird der Kapitän der „Wölfe“ in dieser Spielzeit? Fragen über Fragen, die zumindest teilweise am Samstagabend von 20.45 Uhr an in der Stuttgarter Mercedes-Benz-Arena geklärt werden.

Magath ließ sich wie so oft vor dem Start kaum in die Karten schauen. Wie bei keinem anderen Bundesligisten ist die Startformation offen. Doch heute wird er die letzten Geheimnisse lüften. Vieles deutet daraufhin, dass er etwas von seiner Aufstellung im DFB-Pokal gegen FC Schönberg 95 abweicht. „Es ist der erste Spieltag. Da ist es für die Mannschaft, die das Spiel machen muss, immer etwas schwieriger. Das könnte für uns ein Vorteil sein“, sagt Magath. Er wird sein Team wahrscheinlich etwas defensiver einstellen, als gegen Schönberg. Mit 19 Spielern hat sich der VfL auf den Weg nach Stuttgart gemacht, darunter Jan Polak, Ashkan Dejagah und Makoto Hasebe, die im Pokal nicht im Kader standen. Von dem Trio kann sich vor allem Polak Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen. Verstecken wollen sich die Wolfsburger aber auch nicht. „Beim letzten Spiel haben wir 70 Minuten sehr gut gespielt. Ich bin sicher, dass uns das diesmal die ganzen 90 Minuten gelingt“, meint Magath selbstbewusst.

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