Hotel-Chefin fordert vom VfL 45 000 Euro

Wolfsburg  Chefin vom Hotel Pulverer in Österreich wartet noch immer auf das Geld für ein VfL-Trainingslager.

Im Hotel Pulverer war der VfL im vergangenen Jahr abgestiegen. Die Rechnung ist noch offen.

Foto: Archiv

Im Hotel Pulverer war der VfL im vergangenen Jahr abgestiegen. Die Rechnung ist noch offen. Foto: Archiv

Den Medienrummel hätten sich die Verantwortlichen des VfL Wolfsburg gerne erspart, zumal der Fußball-Bundesligisten sich nun verteidigen muss, obwohl er sich nichts hat zu Schulden kommen lassen. Die „Kleine Zeitung“ hatte gestern berichtet, dass der Aufenthalt des VfL im Hotel Pulverer während des Sommertrainingslagers 2011 im österreichischen Bad Kleinkirchheim noch nicht bezahlt worden sei.

Konkret geht es um mehr als 45 000 Euro. Die Besitzerin des Hotels, Siegrun Pulverer, war nun ins VfL-Hotel Warmbaderhof gereist, um beim VfL die Zahlung des ausstehenden Betrages zu erwirken. Als die Wolfsburger ablehnten, informiert die Hotel-Chefin die Zeitung.

Zu Unrecht sieht sich der VfL nun an dem Pranger gestellt. Denn wie bei Profi-Klubs üblich, hat der Verein mit einer Agentur, in diesem Fall der Saarbrücker MH Sportmarketing GmbH von Günter Müller, einen Vertrag abgeschlossen, die sich um die gesamte Organisation und Bezahlung des Trainingslagers kümmert. „Wir sind mit dem Hotel keine Geschäftsbeziehung eingegangen“, sagt Ronny Gersch, Geschäftsführer-Assistent von Felix Magath. „Die Sache muss das Hotel mit der Agentur klären. Wir haben unsere vertraglich fixierten Leistungen, etwa drei Testspiele, alle erbracht. Es tut uns leid für das Hotel. Aber da wir nicht der Vertragspartner sind, können wir die Forderungen auch nicht erfüllen.“

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