Benaglio wünscht sich Federer als Fahnenträger bei Olympia

Wolfsburg  Olympia wirft seine Schatten voraus. Torwart Diego Benaglio wird das Trainingslager des VfL in Glücksburg bald verlassen.

Diego Benaglio freut sich auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen mit der Schweiz.

Foto: regios/Priebe

Diego Benaglio freut sich auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen mit der Schweiz. Foto: regios/Priebe

Die Tage von Diego Benaglio im Trainingslager des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg sind gezählt. Am Sonntag nach dem Blitzturnier im dänischen Esbjerg reist der Schlussmann aus Glücksburg ab und zur Schweizer Olympia-Auswahl. Ab Dienstag, 10. Juli, bereiten sich die Eidgenossen in Saillon im Kanton Wallis auf die Olympischen Spiele in London vor.

Die Vorfreude bei Benaglio ist groß. „Eine Chance, bei Olympia dabei zu sein, bekommt man nicht alle Tage. Ich bin Felix Magath sehr dankbar dafür“, sagt der 28-Jährige, der klare Vorstellungen hat, wer die Schweizer bei der Eröffnungsfeier ins Londoner Olympiastadion führen soll. „Roger Federer sollte Fahnenträger werden. Er ist ein Ausnahmetalent und hätte es verdient, die Fahne zu tragen.“

Den Tennisstar und 16-fachen-Grand-Slam-Gewinner lernte Benaglio bei einer Veranstaltung der Nationalelf persönlich kennen. „Er ist so sympathisch, wie er auch sonst in der Öffentlichkeit rüberkommt. Ich habe Respekt für das, was er erreicht hat. Er wäre ein super Repräsentant der Schweiz.“

Während Benaglio von Beginn an beim Olympia-Team dabei ist, steht der Abreisetermin für Mannschaftskollege Ricardo Rodriguez noch nicht fest. „Es freut mich für Richy, dass er dabei ist. Er hat beim VfL gezeigt, dass er mit seinen 19 Jahren schon sehr weit ist. Er wird uns weiterhelfen“, sagt Benaglio.tg

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