VfL Wolfsburg korrigiert Druckfehler im Abo-Vertrag

Wolfsburg  Eine falsche Kündigungsfrist im zugestellten Formular sorgt für Verunsicherung bei den Dauerkarten-Kunden des VfL Wolfsburg.

Die Druckpanne des VfL: Im Anschreiben (links) steht der 15. April als richtige Kündigungsfrist, auf dem Vertrag (rechts) aber die falsche.

Foto: WN

Die Druckpanne des VfL: Im Anschreiben (links) steht der 15. April als richtige Kündigungsfrist, auf dem Vertrag (rechts) aber die falsche. Foto: WN

Ein Druckfehler sorgte für Verunsicherung bei den Dauerkarten-Kunden des VfL Wolfsburg. Im neuen Abonnement-Vertrag, den der Fußball-Bundesligist rausgeschickt hat, taucht eine falsche Kündigungsfrist auf.

„Der Vertrag verlängert sich automatisch jeweils um ein Jahr, wenn er nicht (…) bis zum 31. März des laufenden Vertragsjahres (…) gekündigt wird.“ Das Datum in diesem Passus des Formulars ließ einige WN-Leser aufhorchen. Denn: Im beiliegenden Begleitschreiben und in der mitgelieferten Broschüre wirbt der VfL mit einer Kündigungsfrist bis zum 15. April. Nur im eigentlichen Vertrag taucht der 31. März auf.

Doch Verschwörungstheorien sind unangebracht. „Wir hatten erst den 31. März als Kündigungsfrist vorgesehen. Im Gespräch mit unseren Fanbeauftragten haben wir uns dann aber für den späteren Termin entschieden. Bei der Korrektur wurde die eine Stelle einfach vergessen“, erklärt Uwe Kämpfe, Leiter Service des VfL. Er fügt sogleich hinzu: „Alle Dauerkartenbesitzer bekommen noch ein Anschreiben, in dem auf den richtigen Termin, den 15. April, explizit hingewiesen wird.“

Zur Verunsicherung kam es bei Dauerkarten-Kunden, die den neuen Abonnement-Vertrag nicht im Internet abschließen wollten. Zusätzlich zur Online-Variante besteht die Möglichkeit, das vom VfL versandte Formular zu benutzen und an den Klub zurückzuschicken.

Die neue Dauerkarten-Praxis sorgt für Tempo beim Ticketabsatz. 12 000 Fans machten nach VfL-Angaben bereits Gebrauch vom Abo-Abschluss. Künftig müssen die Kunden ihre Karte nicht mehr jährlich erneuern. Sie verlängert sich automatisch, wenn sie nicht gekündigt wird. Noch bis Freitag haben die Fans mit Saisonticket Gelegenheit, von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch zu machen. Dann läuft die Frist ab, und die erste Verkaufsphase endet.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
Leserkommentare (43)
    Weitere Artikel aus diesem Ressort