Tricks beim VfL erwünscht

Gifhorn  Am Sonntag ist es wieder so weit: Dann wird im Sportzentrum Süd der Fußball-Hallenkreismeister 2013 gekürt.

Für die Konkurrenz ein Favorit: Vorjahresfinalist SV Leiferde (links Stefan Deppe).

Foto: regios24/Priebe

Für die Konkurrenz ein Favorit: Vorjahresfinalist SV Leiferde (links Stefan Deppe). Foto: regios24/Priebe

Von 14.15 Uhr an kämpfen die besten Kreisligisten und -klassisten um den Titel und beerben damit den Vorjahressieger SV Sprakensehl, der nach seinem Aufstieg in die Bezirksliga diesmal nicht mehr spielberechtigt ist.

Der VfL Wittingen und der SV Jembke eröffnen das Turnier und die Gruppenphase, die Halbfinals beginnen um 18 Uhr. Der Sieger dieser Titelkämpfe qualifiziert sich zudem wieder für die inoffizielle Hallenkreismeisterschaft mit den Gifhorner Landes- und Bezirksligisten.

Mit dabei sind die ersten Sieben der Kreisliga sowie die Tabellenführer der beiden 1. Kreisklassen (SV Gifhorn II und SV Groß Oesingen) und Ausrichter MTV Gifhorn II. Die zehn Mannschaften treten in zwei Fünfergruppen an, wobei sich jeweils die Gruppensieger und Zweiten für die Halbfinals qualifizieren.

„Der Sieg steht bei diesem Turnier nicht im Vordergrund. Die Jungs sollen ihren Spaß haben und auch mal den einen oder anderen Trick zeigen“, erklärt Naim Fetahu, Coach des Kreisliga-Spitzenreiters VfL Wittingen, und fügt schmunzelnd an: „Natürlich macht es aber mehr Spaß, wenn man erfolgreich ist.“ Für die Kreismeisterschaften hat er zwar kein festes Ziel, „aber wir wollen möglichst weit kommen und das Beste draus machen.“

Etwas konkreter geht Wasbüttels Trainer Udo Hoffmann die Titelkämpfe an: „Wir nehmen das hier schon ernst und uns auch mehr vor als im letzten Jahr. Die Vorrunde wollen wir diesmal auf jeden Fall überstehen und nicht wieder sang- und klanglos untergehen.“ Als Ansporn zum Titel sieht Hoffmann die Qualifikation zur inoffiziellen Hallenkreismeisterschaft, die am 27. Dezember dieses Jahres ausgetragen wird. Doch der MTV-Teamchef betont auch: „Es wird nicht leicht und wir sind auch nicht der Favorit. Die SV Leiferde schon eher – sie ist bei mir ganz oben angesiedelt.“

Das sieht Leiferdes Coach Hartmut Müller jedoch anders: „In der Halle gibt es normalerweise keine wirklichen Favoriten. Höchstens, wenn es gegen einen Kreisklassisten geht. Nur weil wir letztes Jahr Finalist waren, sind wir nicht der Favorit. Trotzdem wollen wir möglichst weit kommen und etwas erreichen. Die Einstellung muss stimmen, unser Ziel ist es, das Halbfinale zu erreichen. Mal schauen, wie weit wir es dann schaffen werden.“

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
    Weitere Artikel aus diesem Ressort