Gute Gastgeber – und noch bessere Hillerser

Gifhorn  Hacke, Spitze – Tor! So macht Hallenfußball Spaß. Und den schönsten Budenzauber bot der TSV Hillerse beim Turnier der SV Gifhorn.

Der Schein trügt: Andrej Ganski (Mitte) und der TSV Hillerse kamen beim Turnier der SV Gifhorn (rechts Marius Saikowski) nicht zu Fall.

Der Schein trügt: Andrej Ganski (Mitte) und der TSV Hillerse kamen beim Turnier der SV Gifhorn (rechts Marius Saikowski) nicht zu Fall.

Der TSV gewann das Endspiel gegen gute Gastgeber mit 3:1.

„Hillerse ist der absolut verdiente Turniersieger“, meinte SV-Betreuer Dennis Leifert ehrlich. Beeindruckend war vor allem, mit welcher Leichtigkeit sich Andrej Ganski, Soeren Soetebeer und der stürmende Torwart Stefan Kaufmann durchs Turnier spielten. In fünf Partien erzielten die Schwarz-Weißen nicht von ungefähr 25 Tore!

Im Halbfinale bekam der SSV Kästorf, der mit einer verstärkten Reserve angetreten war, den Hillerser Torhunger zu spüren. Mit 7:3 fertigte den TSV den SSV ab, wobei sich allein Keeper Kaufmann dreimal in die Torschützenliste eintrug. Und in der Vorrunde hatten die Hillerser schon dem Team „Cappu-United“ sieben Treffer eingeschenkt.

Ohnehin geizten die Mannschaften im Sportzentrum Süd nicht mit Toren. Gleich 94 Treffer – das Neunmeterschießen aus dem Halbfinale herausgerechnet – fielen in den 16 Turnierpartien. Ein Schnitt von fast sechs Treffern pro Spiel: Für genug Salz in der Suppe war somit gesorgt. Und den besten Geschmack hatte eben eindeutig das Gericht der Hillerser, die schon alle drei Vorrundenpartien für sich entschieden hatten.

Zweiter hinter dem TSV wurde dort der MTV Gifhorn, der mit einer verstärkten A-Jugend da war. Und den jungen Schwarz-Gelben fehlten keine 60 Sekunden zum Finaleinzug: Im Halbfinale führten sie kurz vor Schluss mit 2:1 gegen die SV Gifhorn, die mit einem Neunmeter ausglich und dann aus gleicher Entfernung das bessere Ende für sich hatte (4:3). Auch im „kleinen Finale“ musste sich der MTV dann geschlagen geben – 0:3 gegen Kästorf, das nur mit Glück die Vorrunde überstanden hatte. Denn der TSV Rothemühle kassierte kurz vor dem Abpfiff gegen Müden noch das 2:2 und schied so aus.

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