Wenn Kumbela trifft, gewinnt Eintracht
Von Christian Schiebold
Sind Sie auf der Suche nach einer todsicheren Fußball-Wette? Falls ja, probieren Sie es doch mal mit folgendem Tipp: Wenn Domi Kumbela Eintracht Braunschweig am Sonntag im Heimspiel gegen Alemannia Aachen mit 1:0 in Führung bringt, dann verlässt der Zweitliga-Aufsteiger das Feld nach 90 Minuten als Sieger.
Eine erfolgversprechendere Kombination als einen Kumbela-Treffer und eine 1:0-Führung gibt es nicht. Wenn die Begegnung dann auch noch an einem Sonntag ausgetragen wird, kann aus Braunschweiger Sicht eigentlich nicht mehr viel schief gehen, wie der Blick in die Statistik belegt.
Immer wenn Stürmer Kumbela in dieser Saison getroffen hat (was bereits sechs Mal der Fall war), hat Eintracht gewonnen.
Ähnlich hoch sind die Erfolgschancen, wenn Dennis Kruppke einnetzt. In acht Begegnungen war der Eintracht-Kapitän in dieser Saison erfolgreich, sechs davon haben die Blau-Gelben zu ihren Gunsten entschieden.
Entspannt zurücklehnen können sich die Eintracht-Fans, wenn ihre Mannschaft das erste Tor der Begegnung schießt. Verloren hat sie dann nämlich noch nie. In sieben von neun Fällen sprang am Ende ein Sieg dabei heraus, die beiden anderen Male reichte es immerhin noch zu einem Unentschieden (jeweils 1:1 gegen Aue und Düsseldorf).
Ein schlechtes Omen ist es hingegen, wenn Eintracht in Rückstand gerät. Achtmal ist das in dieser Spielzeit passiert, sechsmal stand das Team von Trainer Torsten Lieberknecht beim Abpfiff mit leeren Händen da. Lediglich in Karlsruhe (3:1) und beim FSV Frankfurt (1:1) punkteten die Niedersachsen nach einem 0:1.
Von einem Halbzeit-Rückstand hat sich Eintracht in dieser Saison noch nie erholt. Sechsmal lagen Kruppke, Kumbela und Co. beim Seitenwechsel hinten, sechsmal verließen sie als Verlierer das Feld.
Die Erfolgsaussichten sind am größten, wenn Eintracht sonntags spielt. Schließlich hat der Klub vier seiner fünf Sonntags-Partien (80%) gewonnen. Montags (50%) und samstags (33%) sind die Siegchancen deutlich geringer. Am liebsten ganz aus dem Termin-Plan streichen würden die Blau-Gelben den Freitag: Da haben sie nämlich nur zwei ihrer acht Spiele (25%) gewonnen.

