Visser und Mittmann können gegen Berlin spielen
Von Ute Berndt
Phantoms-Trainer Sebastian Machowski kann aufatmen. Zum Heimspiel gegen Berlin am Mittwoch (19.30 Uhr) haben Center Kyle Visser und Kapitän Nils Mittmann Entwarnung gegeben. Beide Basketballer hatten sich am Samstag in München verletzt, sind aber wieder einsatzfähig. "Als ich umgeknickt bin, dachte ich, es wäre schlimmer", sagte Visser. Aber dann konnte er am nächsten Tag schon wieder gut auftreten und am Montag trainieren. Bei Mittmann waren die Schmerzen schlimmer, er musste zwei Tage pausieren. Eine Untersuchung am Montag ergab jedoch, dass er sich nur heftig den Fuß vertreten hatte. "Ich gehe davon aus, das er spielen kann", meinte Machowski. Das wäre wichtig, immerhin ist der Kapitän der beste Rebounder des Teams.
Ein Fragezeichen steht noch vor dem Comeback von Branko Jorovic nach seiner Verletzungspause samt operativem Eingriff. Am Montag wurden dem Serben die Fäden gezogen. "Selbst wenn er im Kader wäre, würde er uns wohl noch nicht viel helfen können", meinte Machowski.
Er fordert von seiner Mannschaft eine klare Steigerung in der Verteidigung gegenüber der Partie bei den Bayern, wo die Phantoms 90 Punkte kassiert hatten. Ein Schlüssel für einen Sieg gegen die mit zwei Misserfolgen in die Saison gestarteten Berliner sei es, DaShaun Wood zu kontrollieren. Der Spielmacher war vergangene Saison, noch im Trikot der Skyliners Frankfurt, zum besten Spieler der Bundesliga gewählt worden und im Sommer zusammen mit Trainer Gordon Herbert in die Hauptstadt gewechselt.
"Wir müssen unsere Heimspiele unbedingt gewinnen, um oben mitspielen zu können", meinte der aus Berlin gekommene Phantoms-Routinier Immanuel McElroy. Zumal danach für die Braunschweiger drei schwere Auswärtsspiel bei Tabellenführer Oldenburg, Meister Bamberg und in Ludwigsburg folgen.

