Spielern von BSC Acosta scheint Kunstrasen zu gefallen
Erst das 7:0 gegen Osterode, jetzt ein 3:1 gegen den MTV Gifhorn – Fußball-Landesligist BSC Acosta scheint Kunstrasen zu liegen. Die Mannschaft von Trainer Eckhard Vofrei überwintert auf Platz fünf.
Der Platz im Konrad-Koch-Stadion ist derzeit unbespielbar. Doch gegen Gifhorn lieferten die Hausherren auf Kunstrasen Spielzüge ab, die sie zuvor auf natürlichem Grün nicht in dieser Qualität gezeigt hatten. "Die erste Hälfte war spielerisch mit das Beste in der gesamten Saison", sagte auch Sven Künzel.
Vielleicht ist aber nicht nur der Untergrund, sondern eben jener Sven Künzel ein Grund für den Aufschwung beim BSC Acosta. Der 26-Jährige war aus gesundheitlichen Gründen fünf Monate außer Gefecht. Seit nunmehr vier Partien stärkt er wieder den Defensivverbund seiner Mannschaft.
Gegen Gifhorn ließen die Gastgeber vor der Pause zwar auch zwei Großchancen des MTV zu. Doch vorne war der BSC brandgefährlich. Erst drückte Franco Buhe einen Lattenabpraller nach Kopfball von Meikel Puls über die Linie. Dann erhöhte Puls nach Doppelpass mit Thorben Podehl. Weitere Treffer waren möglich. Nicht nur durch André Wittchow, der einen an Buhe verursachten Foulelfmeter verschoss.
"Nach der Pause hätte jede Mannschaft noch drei Tore machen können", meinte BSC-Coach Eckhard Vofrei, der den erkälteten Spielmacher Arne Schmidt früh auswechseln musste. Aber letztlich traf jedes Team nur noch einmal.
Durch den Sieg kletterte der BSC in die Spitzengruppe. Nächstes Jahr soll dann aber wieder auf Rasen gespielt werden. "Wir haben so ein schönes Stadion – wäre doch schade drum", sagte Künzel lachend.


