SG-Sieg sorgt für "gutes Gefühl" bei Trainerfuchs Calin
Von Christian Schiebold
In der Basketball-Bundesliga kassierten die Phantoms Braunschweig vor wenigen Wochen eine deftige Pleite gegen Alba Berlin. In der ProB, in der die Zweitvertretungen beider Vereine auf Korbjagd gehen, sind die Kräfteverhältnisse offensichtlich anders verteilt.
Mit 87:70 (42:39) behielt die SG Braunschweig am Freitagabend in der Bundeshauptstadt die Oberhand. Die Partie war auf Bitten der Gäste vorverlegt worden, damit die Doppellizenzspieler Dennis Schröder und Lucas Gertz am Samstag zum Spiel der Phantoms nach Tübingen nachreisen konnten.
"Es ist ein gutes Gefühl, wenn man gegen ein ähnliches Nachwuchsprogramm gewinnt", gestand SG-Trainer Livius Calin. Erst recht, da sich die Berliner ihre Jugendarbeit deutlich mehr kosten lassen als die Braunschweiger.
Überragender Akteur beim Sieg gegen den Tabellenvorletzten war am Freitagabend Howard Sant-Roos. Der kubanische Flügelspieler erzielte 28 Punkte und kam auf einen überragenden Effektivitätswert von 42. "Er hat wirklich einen starken Tag erwischt", lobte Calin, dessen Mannschaft sich im dritten Viertel (25:11) entscheidend absetzte.
SG: Sant-Roos 28 Pkt. (5 Assists, 7 Steals), D. Theis 17 (6 Rebounds), F. Theis 14 (6 Rebounds), Gertz 12, Schröder 10 (12 Assists, 7 Ballverluste), Wenzel 4, Wessels 2, Buchmiller, Tessmann, Heise.

