Querums Bogenschützen wollen Vorentscheidung erzwingen
Beim dritten Bundesliga-Wettkampf können sie das Tor zur Endrunde weit aufstoßen
Die Bogenschützen des SV Querum haben Ende des vergangenen Jahres einen Saisonstart in der Bundesliga hingelegt, der große Erwartungen geweckt hat. Als klarer Tabellenführer gehen die Braunschweiger in den dritten von vier Vorrunden-Wettkämpfen am Samstag in Döbeln.
"Natürlich ist der Druck da, auf keinen Fall schlechter zu schießen als bisher. Aber wenn wir schlechter geschossen hätten, wäre der Druck noch größer", sagt Querums Trainerin Petra Kastellan. Und sie schiebt jene Sätze hinterher, die ihr immer über die Lippen kommen: "Die Konkurrenz ist sehr stark. Wer sich auf seinen Erfolgen ausruht, bekommt ganz sicher die Quittung. Wir müssen alles geben, um vorn zu bleiben."
Trotzdem schwingt ein bisschen Stolz in der Stimme mit über die Leistung in den ersten beiden Wettkämpfen, die einer Wiedergutmachung gleichkamen. Denn immer noch steckt das Desaster vom Vorjahr im Hinterkopf. Damals verpasste Querum den Einzug in die Endrunde um die deutsche Meisterschaft, die ausgerechnet in Braunschweig ausgetragen wurde.
Sieben Duelle müssen Jens Pieper, Florian Floto, Thomas Zeh und Michael Frankenberg in Döbeln bestreiten. "Und wenn wir maximal nur zwei verlieren, bleiben wir sicherlich Erster", meint Petra Kastellan. Und die Endrundenteilnahme wäre nur noch theoretisch zu verpassen. Entscheidend ist der Abstand zu Rang fünf in der Nordgruppe. Und der beträgt schon neun Punkte. Da müsste doch was gehen.



