Phamtoms feiern einen Triumph fürs Selbstvertrauen
BraunschweigSie hätten in der Hauptstadt so gern mit Freunden und Familien gefeiert. Besonders die Berliner Sebastian Machowski und Robert Kulawick. Und Immanuel McElroy, der an alter Wirkungsstätte mit Riesenbeifall begrüßt worden war. Aber Zeit zum Genießen blieb den Phantoms nicht.Schon Sonnabend steht das Punktspiel in Würzburg an. „Das war schon eine ausgelassenere Rückfahrt als gewohnt“, berichtete Trainer Sebastian Machowski. „Ich konnte aus der ersten Reihe locker an der Konversation der letzten Reihe teilnehmen.“
Es war zwar kein Erfolg, der Punkte für das Hauptziel, das Erreichen der Play-offs, brachte. Aber wenn die Phantoms die Meisterrunde dann auch noch erreichen, haben sie mit dem Pokal-Top-4 als Bonus auf jeden Fall wieder eine erfolgreiche Saison geboten. Und nach den beiden bitteren Verlängerungs-Niederlagen zuvor, hat der 95:89-Triumph in Berlin, abermals nach Verlängerung, ganz sicher die Wunden geheilt. „Der Sieg hat uns sehr viel Selbstvertrauen gebracht, das wir im Schlussspurt um die Play-off-Plätze brauchen“, betont Machowski.
„Wir haben heute als echte Einheit gespielt“, lobte McElroy, der für den angeschlagenen Neuling Igor Milosevic (Wadenzerrung) zunächst wieder die Spielmacherrolle übernommen hatte, ehe er sie an Youngster Dennis Schröder und Rückkehrer LaMarr Greer abgab.
Eine weitere Entwicklung demonstrierte das Team unter dem Korb. Während dort in der Hinrunde – vor allem defensiv – fast alles von Center Kyle Visser abhing, waren die Phantoms in Frankfurt und Berlin, auch mit einer kleineren Aufstellung sehr erfolgreich. „Das ist ein Lernerfolg, eine Erkenntnis der Mannschaft, dass sie noch mehr in die Verteidigung investieren muss“, freut sich Machowski. „Und auch diese Tugend werden wir in den anstehenden Schlüsselspielen noch gut gebrauchen können.“



