Milosevic kommt erst Samstag – zu spät für Bremerhaven-Spiel
Braunschweig Neuer serbischer Spielmacher der Phantoms bekam sein Visum nicht rechtzeitig genug
Auch wenn zeitlich alles sehr eng getaktet war – gehofft hatten Braunschweigs Basketballer schon, dass sie am Sonntag (16 Uhr, Stadthalle) zum „Vier-Punkte-Spiel“ in Bremerhaven verstärkt auflaufen können. Doch daraus wird nichts.
Igor Milosevic, der neue Spielmacher der Phantoms, konnte gestern nicht wie geplant anreisen. Denn der Serbe wurde bei der deutschen Botschaft in Belgrad vom Morgen auf den Nachmittag vertröstet. Dann bekam er zwar sein Visum, hatte aber den gebuchten Flug nach Deutschland verpasst.
Nun fliegt er heute und wird abends in Braunschweig erwartet. So kann er seine neue Mannschaft zwar nach Bremerhaven begleiten und schon mal Bundesliga-Luft schnuppern, spielen darf er aber noch nicht. Die dafür nötigen Formalien bei der Ausländerbehörde in Braunschweig und der Liga sowie die medizinischen Untersuchungen sollen dann am Montag erledigt werden.
So muss Sebastian Machowski mit der Rumpf-Mannschaft ohne drei verletzte Leistungsträger antreten, die sich gegen Bamberg gut verkauft hatte. „Wir müssen mit den Umständen leben, hadern nicht, sondern versuchen trotzdem zu gewinnen“, betont der Trainer. Sollten die Phantoms nicht auf die Siegerstraße kommen, wollen sie alles daran setzen, wenigstens den direkten Vergleich zu gewinnen und sich in der Tabelle nicht von Bremerhaven überholen zu lassen. Dazu könnten sie sich nach dem 86:81-Sieg im Hinspiel eine Niederlage mit vier Punkten leisten.
Die Eisbären hoffen dagegen, nach drei Wochen Spiel- und Regenerationspause ihre zuletzt verletzten Leistungsträger Torrell Martin und Jason Cain wieder dabei zu haben. Flügelflitzer Martin hatte wegen einer Knie-OP sechs Spiele gefehlt, von denen Bremerhaven vier verloren hat. Ex-Phantom Cain hatte sich Anfang Januar den Zeigefinger gebrochen.
