McElroy weiß, wie man Titel gewinnt
Braunschweig Der Neuzugang aus Berlin soll die Braunschweiger Bundesliga-Basketballer mit seiner Erfahrung zum ersten großen Titel der Vereinsgeschichte führen.
Von 2005 bis 2009 hatte der scheue Texaner praktisch ein Titel-Abo in der BBL. Er gewann im Jahrestakt mit Köln und Berlin zwei Meisterschaften und dreimal den Pokal. Und auch wenn seither beide Trophäen bei den übermächtigen Bambergern stehen, machen sich die Phantoms Hoffnung, zumindest im Pokalwettbewerb mal zuschlagen zu können. Schließlich sind sie am Wochenende beim Top-4-Turnier in Bonn nur zwei Siege davon entfernt.
Ein Erfolgsgeheimnis für einen Pokalsieg gebe es nicht, sagt Immanuel McElroy. „Du bereitest dich konzentriert vor, gehst konzentriert aufs Feld, und machst genau das, was du getan hast, um dorthin zu kommen“, sagt er in Erinnerung an den Klasse-Auftritt der Phantoms im Qualifikationsspiel in Berlin.
Da hatte die Mannschaft wie aus einem Guss harmoniert. Genau dies sei die spezielle Herausforderung der Alles-oder-Nichts-Spiele. „Zusammenspielen ist das A und O“, sagt McElroy. „Und dabei darfst du dich durch nichts ablenken lassen.“
Nicht durch harte Fouls des Gegners, nicht durch Trash-Talk. Diese verbale Provokation funktioniere ohnehin nur, wenn man darauf antworte. „Ich antworte nie – dazu habe ich sowieso kein Talent“, betont McElroy. „Da drehe ich mich lieber weg, bleibe fokussiert und gewinne in der Auswärtshalle – das ist Genugtuung genug für mich.“
Welche Titel die anderen Phantoms-Neuzugänge in ihrer Karriere bereits gewonnen haben, lesen Sie in der Freitagsausgabe der Braunschweiger Zeitung.


