Junior Phantoms schnupperten am ersten Saisonsieg
Im dritten Saisonspiel zeigten die Bundesliga-Basketballer der Junior Phantoms die erste gute Leistung. Das U-19-Team hatte den Favoriten DBV Charlottenburg beim 62:65 (17:18, 12:24, 11:9, 22:14) in eigner Halle am Rand einer Niederlage.
Endlich stimmte es kämpferisch bei den Gastgebern, die in den ersten beiden Partien zu früh die Köpfe hängen ließen und daher klar unterlegen waren. Diesmal wurden sie für ihren Einsatz belohnt, holten einen 17-Punkte-Rückstand auf und besaßen beim 62:63 in der Schlussminute alle Chancen auf den ersten Saisonsieg.
Doch die Berliner behielten die Nerven und versenkten zwei Freiwürfe zum Endstand. Alexander Kochs Dreier im Gegenzug in letzter Sekunde zur möglichen Verlängerung verfehlte das Ziel knapp. "Ich mache ihm keinen Vorwurf. Er hat vorher zwei wichtige Dreier getroffen und sehr gut gespielt", sagte Trainer Hakim Attia.
Der Coach fand aber nicht nur für Koch lobende Worte: "Ich bin zufrieden, obwohl wir verloren haben. Das Team hat die Kritik der letzten Wochen angenommen und sich in Sachen Kampf um einhundert Prozent gesteigert." Es sei ärgerlich, dass sein Team dafür nicht mit einem Erfolg belohnt wurde.
Die Junior Phantoms müssen weiterhin hart an den Grundlagen arbeiten. Erneut unterliefen ihnen zu viel Ballverluste – 23, um genau zu sein. Hoffnung ruht diesbezüglich auf Spielmacher Aaron Bratcher. Er feierte nach einer Verletzung sein Debüt. Wegen Trainingsrückstandes bekam er jedoch nur einen Kurzeinsatz. Er gilt als sehr sicher im Ballvortrag, leistete sich in zwei Spielminuten aber auch einen Ballverlust.

