Griechisches Duo auch in Braunschweig vereint
Braunschweig Phantoms-Trainer Kostas Flevarakis kann mit seinem vieljährigen Assistenten Kostas Papazoglou weiterarbeiten. Der Trainerstab wurde aufgestockt.
Sechs Jahre schon tourt er als Assistent von Trainer Kostas Flevarakis durch Europa. Nun folgt das siebte: Konstantinos Papazoglou, ebenfalls „Kostas“ genannt, stockt, zunächst für ein Jahr, den Trainerstab der Braunschweiger Basketballer auf. Die hatten zuvor schon den Ex-Bonner Peter Günschel als Co-Trainer verpflichtet.
Beide Assistenten werden bei den Phantoms vordringlich für die Gegnerbeobachtung und Individualtraining beim Erstligateam zuständig sein, sich aber auch der Nachwuchsarbeit widmen. „Darum wollen wir uns noch intensiver kümmern“, begründet Sportdirektor Oliver Braun die personelle Verstärkung.
Papazoglou sei ein absolut Basketballverrückter, berichtet Braun. „Den kann man 24 Stunden am Tag anrufen, fachsimpeln, oder sich von ihm ein Video über irgendeinen Spieler schneiden lassen.“ Auch für andere Probleme des Alltags habe der Grieche stets im Handumdrehen eine Lösung parat, lacht der Sportdirektor. „Er ist ein Allroundtalent.“
Der 28 Jahre alte Papazoglou verfügt bereits über große internationale Erfahrung als Basketball-Trainer. Schon im Alter von 22 Jahren wurde er Assistenztrainer von Flevarakis bei Makedonikos Thessaloniki und folgte seinem Chef dann auch zu Polpak Swiecie in Polen, zur schwedischen Nationalmannschaft, zu Paok Saloniki, AEK Athen sowie Ilisiakos Athen. Zudem war er von 2007 bis 2009 Scout der schwedischen Nationalmannschaft.
„Kostas Papazoglou führt seinen Beruf mit Leib und Seele aus und ist ein harter Arbeiter“, lobt Flevarakis seine rechte Hand an der Seitenlinie. „Er liebt den Basketball, gibt alles für den Erfolg, und nicht zuletzt deshalb habe ich seine Arbeit in den vergangenen Jahren sehr zu schätzen gelernt.“ Papazoglou wird diese Woche in Braunschweig erwartet. „Ich habe viel Respekt vor der BBL, die immer stärker wird, und freue mich auf die neue Herausforderung und die Möglichkeit, hier Neues lernen zu können“, sagt er.
Bei weiteren Spielerverpflichtungen wollte man sich nicht von den momentan noch überhöhten Marktpreisen unter Druck setzen lassen, sagt Braun. Möglicherweise sei der Kader zum Trainingsstart deshalb doch noch nicht komplett.

