Eintracht siegt und ist zurück im Aufstiegsrennen
Eintrachts Hockey-Spielerinnen haben sich im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga zurückgemeldet. Im Zweitliga-Spitzenspiel gewann die Mannschaft von Trainer Carsten Alisch gestern beim Tabellenzweiten Uhlenhorst Mülheim mit 2:1 (1:0), verkürzte den Rückstand auf Mülheim auf einen Zähler. Allerdings hat Eintracht ein Spiel weniger ausgetragen als die führenden Teams aus Harvestehude und Mülheim, da die Partie beim HC Essen am Samstag abgesagt worden war.
Der Platz stand nach stundenlangen Regenfällen unter Wasser. Nachgeholt wird die Partie voraussichtlich erst im April nach der nun beginnenden Hallensaison. "Wir sind wieder im Rennen", sagte Alisch auch angesichts der Spielplankonstellation. Sein Team muss im nächsten Jahr noch drei Auswärtsspiele – inklusive des Nachholspiels – bestreiten, tritt aber noch fünfmal zu Hause an, unter anderem gegen die vor ihm rangierenden Klubs.
Beim HTC Uhlenhorst zeigte sich Eintracht nach zuletzt schwachen Leistungen in Marienthal und Harvestehude stark verbessert. "Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht", freute sich Alisch. Gegen die beste Offensive der Liga – 29 Tore hatten die Mülheimerinnen zuvor in sechs Partien erzielt – agierte Eintracht sehr offensiv und setzte die Gastgeberinnen früh unter Druck. "Es ist uns gelungen den Gegner weit von unserem Tor zu halten", schilderte Alisch. Torhüterin Victoria Wiedermann blieb fast beschäftigungslos.
Und Eintracht setzte in der Offensive die Akzente. Nach einem schönen Flankenwechsel von Anke Kühne erzielte Janique Zimbehl nach Flanke von Inga Matthes ihr erstes Saisontor (30.).
Auch nach der Pause behielt Eintracht mit den starken Routiniers Kühne und Matthes gegen die drängenden Mülheimerinnen die Spielkontrolle. Nach 55 Minuten eroberte Rebecka Siebert in der gegnerischen Hälfte die Kugel, umkurvte eine Gegenspielerin und traf per Rückhand zum 2:0. "Wir haben dann sehr routiniert und abgeklärt gespielt", lobte Alisch. Erst zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang es den Mülheimerinnen, sich eine gute Chance herauszuspielen und auf 1:2 zu verkürzen.