Der Glaube an die eigene Stärke führte auf die Siegerstraße
2009-03-01T22:00:00+0100Zweitliga-Volleyballer des USC biegen 0:2-Rückstand noch in einen Erfolg um
In der 2. Volleyball-Bundesliga haben die USC-Männer ihren Willen wiederentdeckt. In Schöneiche gab es einen 3:2 (29:31, 21:25, 25:21, 25:21, 16:14)-Erfolg.
Es fing an, wie die jüngsten Spiele aufhört hatten. Ohne Biss und Willen gaben die Braunschweiger die ersten beiden Sätze ab. "Wir haben zu Beginn einfach nicht alles gegeben. So kann man nicht gewinnen", analysierte USC-Außenangreifer Philipp Maasberg.
Auch der Glaube an die eigene Stärke habe in dieser Phase des Spiels gefehlt: "Ich habe nicht mehr daran geglaubt, dass wir hier etwas holen können. Ich hatte auch das Gefühl, dass wir alle so gedacht haben", gibt er zu. Doch dann ging ein Ruck durchs Team. "Im dritten Satz hat man richtig gemerkt, dass alle noch mal wollten. Da haben wir endlich wieder angefangen, uns richtig reinzuhängen", meint der 22-Jährige. "Wir haben sicherlich nicht überragend gespielt, aber der Wille hat ausgereicht. Das war der Schlüssel zum Sieg", fügte er hinzu.
Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie wichtig der Punktgewinn war. Der USC hat mit dem Erfolg den Vorsprung auf den Tabellendritten Windeck auf vier Punkte ausgebaut. "Die Meisterschaft ist wohl abgehakt, aber Platz zwei wollen wir auf jeden Fall halten", meint Maasberg.
USC: Hahn – Marten Ahlborn, Steffen Ahlborn, Supernak, Kammer, Maasberg, Lange, Stellfeld. tm


