Der Abstieg ist kein Thema mehr
Eintrachts Hockey-Bundesliga-Spielerinnen haben sich aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Gegen Klipper THC Hamburg siegte die Mannschaft von Trainer Carsten Alisch mit 6:2 (2:1) und steht mit neun Punkten auf dem vierten Tabellenplatz der Nord-Gruppe.
Acht Zähler beträgt der Abstand auf den Abstiegsrang, den der Hamburger Polo Club drei Spieltage vor dem Ende der Punktrunde belegt.
Vor gut 100 Zuschauern in der Sporthalle Alte Waage benötigte Eintracht 20 Minuten, um das Kommando auf dem Spielfeld zu übernehmen. Nach Birgitta Wittes Führungstreffer (11.) glich Natalie Lück fünf Minuten später nach Strafeckenvariante aus. Mit dem schön herausgespielten Treffer durch Rebecca Judisch (20.) begann die stärkste Phase im Eintracht-Spiel.
Die herausragende Anke Kühne lenkte überlegt der Gastgeberinnen und sorgte mit zwei verwandelten Strafecken für den Drei-Tore-Vorsprung zur Pause.
"Wir haben nach dem Wechsel schnell Tore nachgelegt und kamen dann nicht mehr in Gefahr", stellte Kühne fest. Mit einem Doppelpack (32., 37.) hatte die Nationalspielerin für die Treffer fünf und sechs gesorgt.
Klipper-Trainer Peter Krüger reagierte auf den hohen Rückstand, nahm Torhüterin Friederike Jahns vom Feld und versuchte danach, mit einer sechsten Feldspielerin zu kontern.
Doch trotz der Überzahl gelang es den Gästen nicht, sich klare Chancen herauszuspielen. Und wenn doch einmal eine Hamburgerin zum Schuss kam, zeigte sich Eintracht-Torhüterin Victoria Wiedermann auf dem Posten. Lediglich einmal musste sie sich geschlagen geben, als Tessa Weinkauf (50.) auf 2:6 verkürzte. Eintracht versäumte es bei vier weiteren Strafecken und einem Siebenmeter, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. "Wir haben zu wenig Engagement gezeigt. Meine Mannschaft hat sich nicht gewehrt", kritisierte Krüger.
"Es ist erfreulich, dass sich die Mannschaft deutlich weiterentwickelt hat. Nach den Unentschieden in der Hinrunde gewinnt sie jetzt solche Spiele wie heute", freute sich Carsten Alisch, der in der zweiten Spielhälfte munter wechselte und so allen Spielerinnen Einsatzzeiten verschaffte.


