BSC Acosta gewinnt 3:1 gegen Sparta Göttingen
Von Henning Thobaben
Fußball-Landesligist BSC Acosta tat sich gegen den Vorletzten lange schwer. Doch am Ende konnte die Mannschaft nicht nur Sparta Göttingen mit 3:1, sondern auch ihren Heimfluch besiegen. Bis Sonntag mutete die Serie des BSC Acosta beinahe schon unheimlich an: fünf Partien im neuen Konrad-Koch-Stadion, und fünfmal sprang nur ein Unentschieden heraus.
Ob es nun am neuen Platz, am Kopf der Spieler, am Pech oder einfach nur an Bruder Zufall lag – die Spieler mussten das vor der Partie gegen Göttingen beiseite schieben. Hauptsache endlich gewinnen.
Schon nach gut zehn Minuten schien das Vorhaben auf einem guten Weg zu sein. Meikel Puls besorgte die Führung. Doch abermals verpasste es der BSC Acosta, einen Treffer nachzulegen. "Da haben wir auch Pech gehabt", fand BSC-Coach Eckhard Vofrei. Die größte Gelegenheit vergab Thorben Podehl, der nur die Latte traf.
Stattdessen kamen die Gäste kurz vor dem Seitenwechsel per Strafstoß zum Ausgleich. Bloß nicht wieder ein Remis – mit diesem Gedanken trabten die Spieler in die Kabinen.
Schnell nach Wiederanpfiff hätte Timo Granatowski das beruhigende 2:1 erzielen können, traf per Kopfball aber ebenfalls nur die Latte. In dieser Phase war es Mittelfeldlenker Arne Schmidt, der das Spiel des BSC Acosta immer mehr an sich riss und viele gute Aktionen einleitete.
Und nicht nur das: Der 27-Jährige traf höchstpersönlich zum 2:1. Wenig später sorgte er per 16-Meter-Schuss für die Entscheidung.
"Wir haben uns zu Anfang etwas schwer getan. Nach dem 1:0 hätten wir aber nachlegen müssen", meinte Schmidt, der aber dem Heimfluch letztlich ein Ende bereitete. "Uns hat das schon geärgert. Und man musste sich auch damit auseinandersetzen", sagte Schmidt.
Trainer Eckhard Vofrei lobte seinen Spielmacher. "Er hat aggressiv gespielt und die anderen in den Hintern getreten", meinte Vofrei und freute sich über Schmidts Führungsqualitäten. Auf dem Platz sei er der überragende Mann gewesen.