Auch Co-Trainer Köchling verlässt die Phantoms
Braunschweig Ein Nachfolger steht nach Aussage von Sportdirektor Oliver Braun noch nicht fest
Die Gerüchte kursierten schon länger, seit Dienstag ist es offiziell: Nach Cheftrainer Sebastian Machowski kehrt auch Co-Trainer Philipp Köchling den Phantoms den Rücken. Der ursprünglich bis 2013 datierte Vertrag wurde auf Wunsch Köchlings vorzeitig aufgelöst, teilte der Bundesligist mit. „Das war eine sehr schwere Entscheidung“, sagt der 35-Jährige. „Persönlichen Gründe“ hätten ihn zu diesem Schritt bewegt. „Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“ Nach eigener Aussage hat Köchling bereits einen neuen Klub gefunden. Denkbar wäre, dass er Assistent vom neuen Berliner Coach Sasa Obradovic wird (beide kennen sich aus Kölner Zeiten) – oder aber Machowski nach Oldenburg folgt.
Für Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun bedeutet das, dass er dieser Tage doch noch viel mehr Baustellen als erwartet hat. Ein neuer Co-Trainer muss gefunden werden, und auch im Team könnten noch mehr Plätze vakant sein, als von den Phantoms ursprünglich angekündigt. Der Zweijahresvertrag von Rich Melzer beinhaltet, anders als bislang kommuniziert, doch eine Ausstiegsoption. Ob die gezogen wird, wird laut Braun derzeit zwischen dem US-Profi und Trainer Kostas Flevarakis verhandelt.
Auch die angestrebte Wiederverpflichtung von Kyle Visser ist noch in weiter Ferne. Der Center habe den Agenten gewechselt, berichtet Braun. Und der wolle seinen Schützling für viel mehr Geld, als es die Phantoms ausgeben könnten, in Italien unterbringen. „Es sind horrende Summen, die er aufruft“, so Braun. „Das würde unser Gefüge sprengen.“ Er hoffe jedoch, in einem Gespräch mit Visser doch noch den Weg für dessen Rückkehr ebnen zu können.
Ein Interview mit dem scheidenden Chef-Trainer Sebastian Machowski lesen Sie in der Mittwochausgabe der Braunschweiger Zeitung.



