Kiel mit Schlappe in Champions League

Celje  Allein mit Spaß-Handball kann der THW Kiel seine Spiele in der Champions League und in der Bundesliga nicht mehr gewinnen. Diese Erfahrung machte der Triple-Gewinner der vergangenen Saison in Slowenien.

THW-Trainer Alfred Gislason sah keine überzeugende Vorstellung seiner Kieler.

Foto: Marc Müller

THW-Trainer Alfred Gislason sah keine überzeugende Vorstellung seiner Kieler. Foto: Marc Müller

Bei RK Celje Pivovarna Lasko setzte es eine unerwartete und unnötige 28:31 (12:12)-Pleite - bereits die zweite in der Vorrundengruppe B.

«Ich bin vor allem über das Wie der Niederlage sehr enttäuscht», wütete Kiels Trainer Alfred Gislason nach der Partie in Slowenien. «Von uns kam nicht viel, die Abwehr stand schlecht, im Angriff haben wir zu viel verworfen, und auch die Torhüter haben uns nicht geholfen. Wir müssen die Fehler allein bei uns suchen», polterte der Coach - wohlwissend, dass der angestrebte Gruppensieg nun schwer erreichbar sein dürfte.

Zwar war der Cupverteidiger in der Anfangsphase das engagiertere Team und führte zwischenzeitlich 7:4, doch Sicherheit kam nicht in die Aktionen der Norddeutschen. Vor allem die Abwehr machte Fehler, die man so nicht von den THW-Spielern kennt. Folglich kam Celje bis zur Pause heran und setzte nach dem Seitenwechsel noch einen drauf. «Meine Mannschaft war gewarnt, ich habe viele Spiele der Slowenen gesehen, in denen sie lediglich durch Schwächephasen verloren haben. Heute haben sie ihr Niveau über 60 Minuten halten können», bemerkte Gislason. Bereits am Mittwoch hat Kiel die Chance zur Revanche. Dann kommt Celje in die Sparkassen-Arena. (dpa)

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
    Weitere Artikel aus diesem Ressort