Anti-Doping-Kampf: UCI will Hotline für Fahrer

Berlin  Der Weltverband UCI will nach den Doping-Skandalen und der laut gewordenen Kritik am Verband eine Hotline für kritische oder verunsicherte Radprofis einrichten. Das verkündete UCI-Präsident Pat McQuaid in einem am Dienstag veröffentlichten Brief an die Fahrer.

Pat McQuaid will eine Hotline für kritische oder verunsicherte Radsportler einrichten.

Foto: Salvatore di Nolfi

Pat McQuaid will eine Hotline für kritische oder verunsicherte Radsportler einrichten. Foto: Salvatore di Nolfi

«Wir müssen noch mehr tun, um als UCI so erreichbar wie möglich zu sein, vor allem für euch Fahrer, solltet ihr über Probleme oder Sorgen zum Thema Doping haben», schrieb der Ire auf der Verbandshomepage. Diese «vertrauliche Hotline» soll in den nächsten Wochen nach Klärung von logistischen Fragen freigeschaltet werden.

In den vergangenen Wochen hatte die UCI wegen der Affäre um Lance Armstrong heftige Kritik einstecken müssen. Funktionäre, Fahrer und Anti-Doping-Kämpfer warfen dem Verband etwa Mitwisserschaft bei den Vergehen des früheren amerikanischen Radidols vor. Die UCI will die von der US-Anti-Doping-Agentur USADA dokumentierten Anschuldigungen nun von einer unabhängigen Kommission untersuchen lassen. (dpa)

Offener Brief auf UCI-Homepage

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