Phantoms müssen sich neuen Co-Trainer suchen

Braunschweig  Peter Günschel bat aus familiären Gründen um Vertragsauflösung bei Braunschweigs Basketballern. „Ich habe mich sehr wohlgefühlt“.

Tschüss, Phantoms: Peter Günschel (Mitte, klatscht Miah Davis ab), ist nach Köln heimgekehrt.

Foto: Frank Rieseberg

Tschüss, Phantoms: Peter Günschel (Mitte, klatscht Miah Davis ab), ist nach Köln heimgekehrt. Foto: Frank Rieseberg

Vor drei Wochen erst hatte Peter Günschel im Gespräch mit unserer Zeitung die Bedingungen bei Braunschweigs Basketballern ausdrücklich gelobt. Nun ist er weg. Auf seinen Wunsch hin haben die Phantoms den Vertrag des erst im Sommer verpflichteten Co-Trainers wieder aufgelöst.

Mit der Arbeit in Braunschweig habe dies aber überhaupt nichts zu tun, betont der 32-Jährige, der zuvor in Bonn gearbeitet hatte. „Es waren familiäre, persönliche Gründe, die so schwer wiegen, dass ich Prioritäten setzen und diese Entscheidung treffen musste“, sagte Günschel, der am Mittwoch schon nach Köln heimgekehrt ist. Nähere Erläuterungen wollte er nicht geben, nur, dass seine derzeitige Lebenssituation keine andere Lösung zuließ. Den Phantoms sei er sehr dankbar für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. „Ich habe mich hier sehr wohlgefühlt und wünsche dem Klub für die Zukunft nur das Beste“, sagte Günschel.

Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun bedauert die Entscheidung des Trainers sehr. Er könne sie aber verstehen, Günschel habe ihm die Problematik bereits vor einiger Zeit geschildert.

„Peter hat die letzten Wochen versucht, den Sport und seine persönlichen Aspekte in Einklang zu bringen, wofür wir ihm sehr dankbar sind“, meinte Braun. „Aber auch wenn Peter uns nun verlässt, so wird er uns aus der Ferne immer für einen Rat zur Verfügung stehen und wir werden in engem Kontakt bleiben.“

Ein neuer Trainer sei bereits an der Angel, aber noch nicht verpflichtet, sagte Braun. „Wir wollen und müssen die Position auf jeden Fall neu besetzen.“ Günschel war schließlich nicht nur als Assistent von Chefcoach Kostas Flevarakis bei den Phantoms aktiv, er hat auch viel individuell mit den Nachwuchsspielern gearbeitet und Nachwuchstrainer mit ausgebildet.

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