Pechvogel Stephen Dennis fliegt nach Hause

Braunschweig  Die Phantoms-Basketballer und der verletzte Spielmacher haben ihren Vertrag aufgelöst.

Stephen Dennis (links) war mit seinem schnellen Antritt beim Zug zum Korb nur schwer zu bremsen.

Foto: Hübner

Stephen Dennis (links) war mit seinem schnellen Antritt beim Zug zum Korb nur schwer zu bremsen. Foto: Hübner

Mehr als zwei Monate lang hatte er alles versucht und sich durch Reha und Aufbautraining gekämpft - vergeblich. Nun hat sich Stephen Dennis von seinen Teamkollegen verabschiedet. Die Phantoms haben den Vertrag mit dem Spielmacher aufgelöst, der eigentlich zwei Jahre in Braunschweig bleiben sollte.

Aber im Januar war dem 24-jährigen Musterathleten die Kniescheibe herausgesprungen, und danach war das Gelenk trotz aller Anstrengungen mit konservativen Mitteln nicht mehr richtig stabil geworden. Nun muss sich Dennis doch operieren lassen und kehrt dieser Tage in die USA zurück.

Wie wertvoll der junge Mann trotz vieler taktischer Fehler war, zeigte sich besonders nach seinem Ausfall: Im Spielaufbau fehlten sein Tempo und seine besondere Athletik. In 18 Spielen und 22 Einsatzminuten im Schnitt sammelte Dennis 8,4 Punkte, 2,5 Vorlagen und 2,7 Rebounds. „Stephen war auf dem Spielfeld und außerhalb immer ein absolut positiver Charakter. Wir wünschen ihm für seine weitere Profikarriere alles Gute“, sagte Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder
Captcha
    Weitere Artikel aus diesem Ressort