Eintracht II verliert beim Spitzenreiter

Eintrachts Torwart Benjamin Later rettet in dieser Szene gegen Goslars Justin Eilers. Jan Washausen (Nummer 20) schaut zu. 

Eintrachts Torwart Benjamin Later rettet in dieser Szene gegen Goslars Justin Eilers. Jan Washausen (Nummer 20) schaut zu. 

Der Aufwärtstrend von Fußball-Oberligist Eintracht II ist gestoppt. Bei Spitzenreiter Goslarer SC 08 unterlagen die Blau-Gelben am Samstag mit 1:2. Dabei dürfte sich Profi-Leihgabe Jan Washausen am meisten über die Gegentore geärgert haben.

Washausen hatte zuvor aufgrund von Sprunggelenksproblemen eine fünftägige Trainingspause einlegen müssen. Um nun wieder reinzukommen, sollte der 23-Jährige Spielpraxis in der Zweiten sammeln. Beim Tabellenführer bekam er es mit zwei Feldspielern zu tun, mit denen er früher zusammen gespielt hat.

Muhamed Alawie kennt Washausen aus seiner Göttinger Zeit. Mit Justin Eilers spielte er zusammen bei der Eintracht. "Komischerweise haben beide getroffen", sagte Washausen ironisch.

Dabei hatte Eintracht nach sieben Minuten die erste große Chance, die Philipp Stucki jedoch vergab. Nach und nach gewannen dann aber die Gastgeber die Oberhand und kamen zu einigen Gelegenheiten. Bei Eintracht lief offensiv nicht mehr viel. "Uns hat die Griffigkeit in den Offensiv-Aktionen gefehlt. Wir haben manchmal einfach zu kompliziert gespielt", monierte Eintrachts Trainer Henning Bürger.

Nach einer guten halben Stunde kam es dann zu der ersten Situation, die Washausen so gar nicht schmeckte: Im Anschluss an eine Flanke von der rechten Seite kam Alawie frei zum Kopfball und nickte zum 1:0 ein.

"Für die zweite Hälfte hatten wir uns einiges vorgenommen. "Wir haben das Heft in die Hand genommen. Blöd nur, dass genau in dieser Phase das 2:0 für Goslar fällt", meinte Washausen. Eilers hatte einen Konter aus rund 14 Metern mit einem trockenen Schuss ins Netz abgeschlossen. Davor waren die Blau-Gelben zu einigen guten Offensivaktionen gekommen, allerdings ohne sich hundertprozentige Chancen herausgespielt zu haben.

"Goslar war einfach effizienter als wir. Am Ende zählen eben die Tore", sagte Bürger. Für einen Treffer seines Teams hatte nur noch Jan Washausen nach einer Standardsituation sorgen können. Er überwand Goslars Keeper Nico Lauenstein – ebenfalls ein ehemaliger Mannschaftskamerad bei Eintracht.

"Zumindest hat der nicht auch noch ein Tor geschossen", sagte Washausen wieder mit einem Lachen. Auch wenn die Tore ihn ärgerten – ein kleiner Plausch mit den ehemaligen Mannschaftskameraden musste dann doch sein.

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