Im neuen Jahr ungeschlagen bleiben

Dominieren unter dem Korb, wie hier gegen Bayreuth, möchte Kyle Visser auch heute gegen Trier.

Foto: Frank Rieseberg 

Dominieren unter dem Korb, wie hier gegen Bayreuth, möchte Kyle Visser auch heute gegen Trier. Foto: Frank Rieseberg 

Braunschweigs Basketballer empfangen am Samstag den Tabellen-Vorletzten TBB Trier.

Ein Hammer- Auftakt und ein vergleichsweise leichter Endspurt – das war der Programm der Braunschweiger Basketballer in der Hinrunde. In der nun beginnenden Rückrunde geht es anders herum: Vier Kracher in Serie warten am Ende.

Erstmals hat die Basketball-Bundesliga die Spielplangestaltung einem Computerprogramm überlassen. Die Reihenfolge der Paarungen in der zweiten Hälfte der Punktrunde wurden bunt durcheinanderwürfelt. Für die Phantoms hat der Computer einen heftigen Punktrunden-Endspurt bestimmt. An den letzten Spieltagen im April, wenn sich der Kampf um die Play-off-Plätze zuspitzt, müssen sie innerhalb von zweieinhalb Wochen gegen vier Spitzenteams, gegen München, in Quakenbrück, gegen Oldenburg und in Berlin antreten. "Da müssen wir zusehen, dass wir vorher ein Polster angesammelt haben", sagt Sportdirektor Oliver Braun.

Trainer Sebastian Machowski will sich nicht so unter Druck setzen lassen. Mit weiteren zehn Siegen, wie sie seine Mannschaft in der Hinrunde geholt hatte, sei das Ziel Play-offs erreicht, glaubt er. Egal, wann sie gelängen. Je nach Konstellation und direkten Vergleichen könnten aber auch schon acht oder neun Erfolge reichen, wiegelt er alle Hochrechnungen ab. "Wichtig ist, dass wir die Aufgaben lösen, die wir vor der Nase haben."

Heute ist es, auch wenn den Braunschweigern Rich Melzer und Dennis Schröder ausfallen, eine so genannte Pflichtaufgabe gegen den Tabellenvorletzten Trier. Die Stärke der Gäste ist ihre Verteidigung, die die Braunschweiger aber wie beim 63:52-Hinspielsieg mit einer noch besseren eigenen Defensivleistung kontern wollen. "Vor allem Triers Spielmacher Dru Joyce als Dreh- und Angelpunkt müssen wir kontrollieren", fordert Machowski. Wenn, wie zuletzt gegen Bayreuth, Konzentration und Intensität stimmen, sollte das machbar sein.

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