Wie Fußball-Kreisligisten  die lange Pause überbrücken

Die Punktspielpause im Amateur-Fußball dauert bis Anfang März. Viel Zeit. Wie verwendet man sie? Wir haben bei Trainern nachgefragt.

"Die Familien, die an den Punktspielwochenenden immer zu kurz kommen, erhalten den Vorzug", freut sich Broitzems Trainer Lars Konsierke auf die bevorstehende Zeit abseits des Fußballplatzes. Er will den Freiraum aber auch zur intensiven Fehlerabarbeitung mit seinem Team nutzen.

Drei Wochen Fußball-Abstinenz hat Oliver Dotzauer seinen Akteuren verordnet. "Anfang Januar werden wir uns einmal wöchentlich in der Halle treffen, damit wir die Fitness behalten, um Ende Januar wieder richtig loszulegen", beschreibt der Trainer der BSC-Acosta-Reserve seine Pläne.

"Wir haben keinen Bock auf Winterpause", lautet der knappe Kommentar von Lehndorfs Trainerduo Andre Kramer und Michael Krüger. "Ich habe den Jungs angeboten weiterzutrainieren und deshalb benötigen wir auch keinen Neubeginn Anfang Februar", erklärt Kramer.

Nur leichtes Training findet beim Überraschungsteam aus Lamme statt. Mit einer Kombination aus Laufen und Hallentraining versucht Coach Christian Giere, die gute Stimmung dank der hervorragenden Ausgangsposition beizubehalten. "Ein Ziel ist das Zurückführen einiger verletzter Akteure an das Leistungsniveau", sieht er als eine seiner Aufgaben an.

Holger Gummert, der bislang als Trainer sehr erfolgreich mit dem VfL Leiferde in der 1. Kreisklasse zusammenarbeitet, blickt dem Rückrundenauftakt gelassen entgegen. "Erst einmal die Pause genießen, um dann mit einigen Hallenturnieren wieder einzusteigen", blickt er voraus.

Viel Abwechselung möchte Rühmes Coach Willi van Tatenhove seinen Spielern bieten. Gemeinsame Unternehmungen sind geplant: "Dazu gehört auch ein sportlicher Rückblick, den ich mit jedem einzelnen Akteur persönlich absprechen und benoten werde. Ich erhoffe mir dadurch auch eine weitere Leistungssteigerung."

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