New Yorker Lions starten Sonntag in die neue Football-Saison
Die Footballer aus der Löwenstadt heißen nicht mehr Braunschweig Lions, sondern New Yorker Lions. Und auch sonst ist beim deutschen Rekordmeister in dieser amerikanischen Sportart vieles anders als bisher. Anders als zuletzt und irgendwann wieder so wie ganz früher, das hoffen zumindest die Verantwortlichen.
Unbedingt geblieben ist der sportliche Anspruch. "Wir erwarten mindestens das Erreichen der Play-offs. Und wenn wir das Finale schaffen, war die Saison für uns erfolgreich", stellt Claus Holtz klar, der Vorsitzende des Lions-Stammvereins 1. FFC Braunschweig.
Nach dem gar nicht reibungslos verlaufenen Wechsel der Vermarktungsfirma sowie der Trennung vom ursprünglich neuen Manager bereits im Vorfeld der Saison gibt es keinen Profi mehr, der die Geschicke der Footballer lenkt, keinen, der davon lebt.
Die Folge: Viele Köche kochen zum Feierabend oder in der Freizeit oder parallel zu ihrem Job den Teil des Gerichtes, den sie am besten können. So weit, so gut. Was fehlt, ist aber einer, der den Teller hält, um aus den Komponenten ein Menü werden zu lassen. Und damit die vielen Köche nicht den Football-Brei verderben, gibt es seit wenigen Tagen einen neuen Geschäftsführer: Sebastian Rupp.
Lions – Dresden Monarchs, So., 19 Uhr, Eintracht-Stadion
