Lions-Spieler haben den Gegner jetzt in den Köpfen
Footballer sehen Potenzial für eine Überraschung
BRAUNSCHWEIG. Fünf Spiele verbleiben Braunschweigs Bundesliga-Footballern, um sechs Punkte Rückstand auf die Berlin Adler aufzuholen. Die haben zwar zwei Partien mehr bestritten, bei zwei Punkten, die pro Spiel vergeben werden, trotzdem keine einfache Aufgabe.
Im ersten Heimspiel unter dem neuen Cheftrainer Phil Hickey hoffen die Lions daher auf eine Überraschung gegen die Kiel Baltic Hurricanes. Fest einkalkuliert hat Hickey zwei Punkte aber nicht in seinem Plan, die Adler noch zu überholen und in die Meisterschaftsendrunde einzuziehen. "Wir müssen noch nicht gewinnen", sagte der Cheftrainer. Dass sie verlieren müssen, sagte er allerdings nicht.
Die Lions dürfen sich Hoffnung auf einen Coup gegen den Tabellenersten der Nordgruppe machen. Auch wenn die 7:37-Niederlage im Hinspiel nach einer klaren Sache aussieht, so viel schlechter als die, laut Hickey, "beste deutsche Mannschaft" waren die Lions nicht.
"Wir mussten uns bisher um selbst kümmern und hatten keine Zeit für die Vorbereitung auf den Gegner", sagte Hickey in Kiel. Das ist jetzt anders. Und mit den Videostudien in den Köpfen der Spieler wollen die Lions dem Kieler Angriff möglichst den Wind aus den Segeln nehmen und selbst mehr punkten. Dann schrumpft der Leistungsunterschied, und die Überraschung wird greifbar.
Lions Braunschweig – Baltic Hurricanes Kiel, Samstag, 19 Uhr, Eintracht-Stadion.


