Lions müssen den nächsten Abgang verkraften
Nach den vorgezogenen Sommerferien in der Football-Bundesliga geht die Saison am Sonntag weiter. Die Lions glauben, die Zeit gut genutzt zu haben, um ihr Angriffsspiel zu verbessern. Andererseits hat noch ein Spieler das Team verlassen.
Diesmal eines der Abwehr-Asse. Der gewichtige US-Amerikaner DeMario Jones hat es in Braunschweig nur wenige Wochen und zwei Spiele lang ausgehalten. Cheftrainer Seth Womack sprach von Heimweh als Hauptgrund.
Co-Trainer Harald Völkel sagte, die Chemie zwischen dem Neuzugang und der Mannschaft habe nicht hundertprozentig gestimmt. Und laut Völkel sollen die Team-Kapitäne der Lions daraufhin geschlossen geäußert haben: Wer mit uns nicht spielen will, kann gehen, egal wie gut er ist.
Richtig weh tut dem deutschen Rekordmeister der ruhmlose Abgang dieses Ausnahmespielers aber nicht. Denn Jones verstärkte jenen Mannschaftsteil, der ohne ihn schon zu den besten der ganzen Liga zählte.
Im Angriff hakte es dafür mächtig. Da sind die Abgänge von Ballträger Sean Cooper und Ballfänger Hemaseh Heidary schon gravierender. Ersatz gibt es für die beiden nicht. Womack: "Wir haben genug Talente im Team. Die müssen jetzt mal zeigen, was sie können."


