Kiel kauft Lions schnell den Schneid ab
Braunschweiger Footballer verlieren letztes Spiel der Punktrunde mit 20:35 – Sonntag Viertelfinale in Marburg
BRAUNSCHWEIG. Die Generalprobe für die Play-off-Runde ist den Lions gehörig misslungen. Im letzten Bundesliga-Footballspiel der Punktrunde verloren die Braunschweiger am Samstag bei Nordmeister Kiel Baltic Hurricanes mit 20:35 (0:14, 0:7, 0:7, 20:7).
Nächsten Sonntag müssen die Lions im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft bei Südmeister Marburg Mercenaries vieles besser machen, wollen sie das Halbfinale erreichen. Allerdings ging es in der Partie gegen Kiel eigentlich nur darum, im Spielrhythmus zu bleiben und möglichst heil wieder nach Hause zu fahren. Eine Verbesserung des vierten Tabellenplatzes war nicht mehr möglich gewesen.
Die Lions-Abwehr wachte erst nach dem ersten Viertel auf und spielte dann überdurchschnittlich gut. Allerdings stand es nach dem ersten Abschnitt auch schon 14:0 für Kiel. Der Angriff der Lions krankte während des ganzen Spiels. Es mangelte an Abstimmung, und Spielmacher Dennis Zimmermann, der immerhin maßgeblich daran beteiligt war, dass Deutschland Europameister geworden ist, steckt offenbar in einer Krise. In Kiel warf er dreimal Bälle in die Arme der Gegner.
Dass die Gäste im Schlussviertel dennoch zu drei Touchdowns kamen, lag zum einen auch am Wechsel auf der Quarterback-Position von Zimmermann zu Fabian Schorn, zum anderen daran, dass Kiel nicht mehr die erste Garde auf dem Feld hatte. Schließlich ging es auch für die Hurricanes um nichts mehr, die Nordmeisterschaft war ihnen schon vor dem Spiel sicher.
