Die Lions müssen dem stärksten Angriff widerstehen
Braunschweig Nach fünf Spielen haben die Düsseldorf Panther 199 Punkte erzielt. So viele wie kein anderes Team. Auf die Lions kommt eine ganz schwere Aufgabe zu.
Die wird nur minimal leichter, wenn man berücksichtigt, dass die Panther in der Football-Bundesliga dieses Jahr nicht immer eine sattelfeste Abwehrleistung gezeigt und auch schon 160 Punkte kassiert haben.
„Ich rechne mit vielen Punkten in diesem Spiel“, sagt denn auch Lions-Cheftrainer Phil Hickey und hofft, dass mehr als die Hälfte sein Team erreicht. Denn nach drei Niederlagen in vier Spielen zum Auftakt der Saison haben die Braunschweiger die Pufferzone verbraucht, die man hat, um trotzdem in die Play-offs zu kommen. Da hilft auch der hohe Sieg im fünften Spiel zuletzt gegen Lübeck nicht weiter. Der Aufsteiger muss bezwungen werden, wenn man höhere Ziele hat.
So spannend wie dieses Jahr war es noch nie in der German Football League, wie die Bundesliga heißt. Die Aufstockung von sechs auf acht Mannschaften in Nord- und Südgruppe ist nach mehreren Jahren abgeschlossen. Und so ist es nun wirklich eine Auszeichnung, die K.o-Runde der besten vier Teams aus Norden und Süden zu erreichen.
Für die Lions geht es um zwei Plätze, die Ränge drei und vier. Denn ihre drei Niederlagen sowie das souveräne Auftreten von Berlin Adler und Kiel lassen keine Hoffnung auf eine bessere Platzierung in der Endabrechnung. Berlin Rebels, Dresden und Düsseldorf heißen die drei Konkurrenten, von denen die Lions mindestens zwei hinter sich lassen müssen. „Im 1:1-Vergleich der Spieler sehe ich Düsseldorf mit uns vergleichbar“, sagt Hickey, fügt aber mahnend hinzu: „Wenn wir zeigen, was wir können.“
Weil das Hinspiel bei den Panthern solche Wichtigkeit besitzt, hatte der Trainer versucht, für diese Partie weitere Verstärkungen präsentieren zu können. Doch das hat nicht geklappt. Da hilft es, dass Hickey festgestellt hat: „Im Training habe ich eine deutliche Leistungssteigerung des Teams gesehen.“
Bis auf die Langzeitverletzten gibt es kaum Ausfälle. Sorgen macht noch Leonard Greene, der in Angriff und Abwehr gebraucht wird. Der Führungsspieler plagt sich mit Muskelproblemen im Oberschenkel herum. Ob er mitmachen kann, entscheidet sich unmittelbar vor Spielbeginn.
•Düsseldorf – Braunschweig,
Sonntag, 16 Uhr,
Stadion des VfL Benrath

