"Der Etat für das Team ist leicht gestiegen"
Interview mit Lions-Manager Mirko Schulz
Über die wirtschaftliche Lage der Lions sprach Manager Mirko Schulz mit Redakteur Frank Rieseberg.
Wie groß ist der Saison-Etat?
Wir kalkulieren mit einer Dreiviertelmillion Euro. Das ist etwa so viel wie im Vorjahr, aber nicht die Summe für das Team, sondern umfasst alles; also Geld- und Sachleistungen. Der Anteil für die Mannschaft ist leicht gestiegen.
Ist erkennbar, dass die Wirtschaftskrise zu Ende geht?
Ein Ende der Krise konnten wir nicht feststellen. Das Thema Sponsoring ist ein schwieriges. Aber es gibt durchaus Sponsoren, die mehr geben als im Vorjahr, wie etwa unser absoluter Hauptsponsor New Yorker. Vom Volumen her gesehen kommt dahinter lange gar nichts.
Also besitzen die Zuschauer-Einnahmen einen großen Wert. Mit wie vielen Fans kalkulieren Sie?
Wenn im Schnitt für die sechs Heimspiele 4500 Zuschauer kommen, ist das für uns ein Erfolg.
Aus Kostengründen haben die Lions diese Saison die Osttribüne aufgegeben, es soll nur noch die Haupttribüne genutzt werden...
"Das ist so nicht richtig. Wir haben die Option, je nach Bedarf, die Südkurve Block für Block zu nutzen.
Hat es beim Umzug der Dauerkartenbesitzer Probleme gegeben?
Nur in Einzelfällen. Die Fans hatten zu diesem Thema viel Beratungsbedarf, und wir haben uns dafür auch viel Zeit genommen. Fakt ist, dass niemand für einen vergleichbaren Platz mehr bezahlen muss.
Wie viele Dauerkarten haben Sie bisher abgesetzt?
Ungefähr 1300.



