Lions-Footballer schuften im Trainingslager an der Adria

Braunschweig  Vor dem ersten Pflichtspiel der Saison im Europapokal gegen Mailand bereiten sich die Braunschweiger akribisch vor. Cheftrainer Hickey ist zufrieden.

Chefcoach Phil Hickey (rechts) und sein Defense-Coach Dave Easely aus Kanada.

Foto: Frank Rieseberg

Chefcoach Phil Hickey (rechts) und sein Defense-Coach Dave Easely aus Kanada. Foto: Frank Rieseberg

Teambuilding, die Mannschaft zusammenschweißen – dieses Ziel steht auf der Tagesordnung von Cheftrainer Phil Hickey im italienischen Lignano Sabbiadoro.ganz weit oben. „Wir trainieren seit vier Wochen draußen, sind physisch auf die kommende Saison schon ganz gut vorbereitet. Im Trainingslager geht es jetzt darum, sich kennenzulernen, viel miteinander zu reden und Vertrauen zu fassen, intensiv zu arbeiten, aber auch Spaß zu haben.“ Denn eins steht für Hickey nach seinen vielen Jahren als Trainer fest: Nur eine Mannschaft, die auf dem Platz, aber auch außerhalb harmoniert, kann die beste Leistung abrufen. Und die wollen die Braunschweiger Lions Footballer nach der miesen Vor-Saison auf alle Fälle wieder bringen – nicht nur den Fans in der ganzen Region zu Liebe.

Schnell und fest zusammenwachsen – dabei helfen natürlich in erster Linie Erfolge und harte Arbeit. An der Adria wird bis Karfreitag deshalb einmal am Tag auf dem Platz geschuftet, lang und intensiv. „Mehrmals täglich zu trainieren, würde nicht in den Rhythmus der Mannschaft passen, wir als Trainerteam müssen vor allem die körperliche Belastung für die Spieler dosieren“, sagt Hickey. Denn schließlich steht am Sonnabend um 18 Uhr der erste Pflichtspiel-Auftritt der neuen Löwen an, im Eurobowl geht es gegen die Milano Seaman. „Wir haben ein Video der Mailänder erhalten und werden die Mannschaft genau analysieren“, sagt der Chefcoach. Bisher haben sich die Lions mehr mit sich und ihrer Vorbereitung beschäftigt, jetzt richtet das Trainerteam den Fokus natürlich auch auf die Gegner. Wo steht die Mannschaft? „Das ist im Moment schwer zu sagen. Das Spiel gegen Mailand ist unsere erste Standortbestimmung.“

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