Erfolgshungrige Herren der Ringe fiebern siebtem Streich entgegen

Lions zeichnen ihre Spieler für die Football-Meistertitel 2005 bis 2007 aus

Stolz zeigen die Lions ihre Meisterschaftsringe. Umrahmt werden die "Herrn der Football-Ringe" von den Cheerleaderinnen des Vereins.   

Foto: Jörg Scheibe

Stolz zeigen die Lions ihre Meisterschaftsringe. Umrahmt werden die "Herrn der Football-Ringe" von den Cheerleaderinnen des Vereins.    Foto: Jörg Scheibe

BRAUNSCHWEIG. Erst kam die scherzhafte Frage, ob er passt? Dann hauchte Thorsten Ruthe gefühlvoll "Ja, ich will" ins Mikrophon und bekam seinen Meisterschaftsring. Wie der Lions-Verteidiger erhielten gestern im Braunschweiger Großkino an der Langen Straße viele aktuelle und ehemalige Spieler sowie Trainer und Helfer ihre Meisterringe für die deutschen Football-Titel 2005, 2006 und 2007.

Diese Ringe seien ein Symbol, wofür die Footballer spielen, sagte Volker Schönball, ehemaliger Passverteidiger des deutschen Football-Rekordmeisters, der in zwei Jahren ein Comeback nicht ausschließt und hinzufügte: "Ich bin wegen des Zusammenhalts in der Mannschaft beim Football geblieben."

Den 2005er-Ring ziert als Stein das Germanbowl-Symbol, der 2006er ist eine Nachbildung des ersten Meisterschaftsringes der Lions von 1997 und wurde ebenfalls von allen Spielern aus der eigenen Tasche finanziert, während der dritte mit Diamantsplittern und drei Mini-Pokalen zu einem Teil vom Verein durch den Verkauf von T-Shirts und DVDs mitbezahlt wurde.

Träger aller sechs Meisterringe der Lions ist Frank Söhlke, der Offense-Liner, der seine lange Karriere mit dem Titel 2007 in Stuttgart ausklingen ließ. "Schön sind sie geworden", strahlte der Publikumsliebling bei der Übergabe. Zuvor war er einer der Hauptdarsteller des von Göran Rieche verantworteten Meisterschaftsfilm gewesen.

"Den Streifen schauen wir uns noch einmal kurz vor dem Finale in Frankfurt an", fachte Angriffsreihen-Koordinator Matthias Engisch das Feuer der Motivation an, denn die Herren der Ringe sind noch erfolgshungrig. Vollmundig von siebten Titel und dem vierten hintereinander sprach Lions-Rekordspieler Rico Trute "Das hat zumindest im Football noch kein deutsches Team geschafft." "Dies ist der Lohn für die Arbeit einer ganzen Saison", hatte Lions-Sportdirektor Dirk Miehe allen Ringträgern gedankt, die Mosaiksteine für den Gesamterfolg des deutschen Footballmeisters seien.

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