Lions-Filiale an der Ostsee wächst: Köhler wechselt nach Kiel

Baffour und Finke bleiben in Braunschweig – Trainersuche in den USA

Stefan Köhler wechselt aus Braunschweig nach Kiel.   

Foto: Archiv

Stefan Köhler wechselt aus Braunschweig nach Kiel.    Foto: Archiv

BRAUNSCHWEIG. Die Braunschweiger Filiale an der Ostsee wird größer. Als dritter Lionsspieler nach Adrian Rainbow und Robert Flickinger heuert Defense End Stefan Köhler bei den Baltic Hurricanes an. Dies teilt der Kieler Footballklub auf seiner Internetseite mit.

Keinen der seit Jahren in der German Football League tätigen Trainer wollen die Lions als neuen Chef verpflichten. Mit dieser Aussage von Sportdirektor Dirk Miehe dürften Namen wie Kent Anderson und Kirk Heidelberg vom Tisch sein. Derzeit wird der USA-Markt sondiert. Möglicherweise bedient sich der deutsche Meister wie Ligarivale Dresden aus der Konkursmasse der NFL Europe. Die Monarchs verpflichteten Shuan Fatah aus dem NFLE-Management als neuen Cheftrainer.

Der Nordgruppen-Sechste will offensichtlich angreifen, denn Fatah spricht auf der Suche nach Verstärkungen reihenweise Spieler aus dem Raum zwischen Magdeburg und Berlin an. So weit sind die Lions noch nicht. "Wir suchen einen Trainer, der unser Konzept mit den jungen deutschen Spielern mitträgt. Ich hoffe, dass wir im Januar den neuen Sportchef vorstellen können", sagt Miehe.

Ihm haben Prince Baffour und Patrick Finke fest für die neue Saison zugesagt. Für einen Spieler bemüht sich Miehe um einen Arbeitsplatz als Altenpfleger. Dies seien wertvolle Eckpfeiler im Poker um Spieler. Gesundheitliche Gründe, Beruf und das Privatleben werden entscheiden, ob Rene Dittmann, Gunnar Winkler und Andre Grohe eine Saison in Braunschweig dranhängen. Hier will der Sportdirektor noch einmal Überzeugungsarbeit leisten. Erste Verträge für Neuverpflichtungen seien abgeschickt, aber noch nicht unterschrieben zurück.

Um ihre Fans bei Laune zu halten, zeigen die Lions am 27. Dezember ab 13 Uhr im Cinemaxx-Kino (Lange Straße) den 85-minütigen Streifen "In der Höhle der Löwen – Kein Märchen." Regisseur Goran Rieche hielt die Stunden des sechsten Titelgewinns mit 27:6 in Stuttgart fest.

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