Trainer Lieberknecht: Der erste Eindruck ist gut
Braunschweig Nach 16 Tagen Urlaub stand am Donnerstag für die Fußballer von Zweitliga-Spitzenreiter Eintracht Braunschweig das erste Training im Jahr 2013 auf dem Programm.
Mit einem 6400-Meter-Lauf und Stichen in die Ohrläppchen begann der erste Trainingstag der Fußball-Profis von Eintracht nach der Winterpause.
Trainer Torsten Lieberknecht verfolgte die erste Übungsstunde mit dem schon obligatorischen Laktattest als interessierter Beobachter. In Vierergruppen und ausgestattet mit Pulsuhren drehten 24 Spieler bei in fünf Stufen stetig ansteigender Geschwindigkeit ihre Runden. Fünfmal unterbrachen sie den Lauf, um sich von den Sportwissenschaftlern des Kölner Sportlabors Blut aus den Ohrläppchen nehmen zu lassen.
„Mit Hilfe der Laktat-Werte und der Messung der Herzfrequenz wird die Ausdauerleistungsfähigkeit der Spieler getestet. Anhand der Werte kann dann das Ausdauertraining individuell gestaltet werden“, erläutert Johanna Brings, Leiterin des Sportlabors. Seit 2001 ist sie als Leistungsdiagnostikerin für Eintracht tätig. Fast ein Dutzend Fußball-Erst- und Zweitligisten zählen zu ihren Kunden. Lieberknecht wird die Ergebnisse schon vor dem nächsten Training am Freitagvormittag erhalten.
„Der erste Eindruck ist gut“, lobte der Coach seine Spieler. Auch das Wiegen, das zuvor in der Kabine stattgefunden hatte, war zur Zufriedenheit des Trainers verlaufen. „Es gab keine Auffälligkeiten“, stellte er fest. „Vielleicht sollte ich die Waage noch einmal überprüfen“, fügte Lieberknecht lachend hinzu. „Unsere Situation scheint sehr motivierend zu wirken“, beschreib er seine Eindrücke aus der Kabine.
Ohne Probleme absolvierten auch die nach ihren Verletzungen zurückgekehrten Marcel Correia, Matthias Henn, Oliver Petersch und Jan Washausen den Leistungstest. Es fehlten lediglich Deniz Dogan, nach seiner Leistenoperation, Kevin Kratz, nach seiner Syndesmoseoperation und Björn Kluft, der sich nach seiner Kniescheibenluxation im Reha-Training befindet. Dogan und Kratz sollten aber spätestens bis zum Beginn des Trainingslagers in Belek am 13. Januar wieder zum Team stoßen.
