Schalke-Talent Erwig-Drüppel erster Neuzugang für Eintracht
2012-02-13T17:06:23+0100Braunschweig Seit Monaten beobachtete Fußball-Zweitligist Eintracht den jungen Mann. Mehrfach trafen sich Trainer Lieberknecht und Manager Marc Arnold mit ihm .
. Jung, deutschsprachig, perspektivreich – so lautet das unter anderem das Anforderungsprofil, das Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig an Neuzugänge stellt. Dem entspricht Jonas Erwig-Drüppel. Der 20 Jahre alte Abiturient wechselt zur neuen Saison vom FC Schalke 04 nach Braunschweig. Gestern einigte sich der Außenbahnspieler mit Eintracht auf einen Zwei-Jahres-Vertrag.
„Wir hatten im vergangenen Sommer den ersten Kontakt. Danach haben wir ihn weiter beobachtet, haben uns mit ihm getroffen und sind zu dem Schluss gekommen, dass Jonas uns weiter helfen kann“, sagte Marc Arnold. Eintrachts sportlicher Leiter
„Ich sehe Chancen, hier den nächsten Schritt zu machen. Ich sehe gute Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln und zu spielen. Mein Ziel ist ein Stammplatz, auch wenn der Unterschied von der Regionalliga zur zweiten Liga groß ist“, nannte Jonas Erwig-Drüppel Gründe für den Wechsel. Bei Schalke spielt der schnelle Außen in seiner zweiten Saison in der U 23 in der Regionalliga West, kam in diesem Spieljahr zu bisher 17 Einsätzen (Vorsaison 13). Beim Erstligisten hatte er zuletzt mehrfach schon mit den Stars wie Raúl, Farfán oder Jurado Trainingsspiele bestritten.
Nachdem die Gelsenkirchener in der Winterpause mit dem Hoffenheimer Chinedine Obasi einen weiteren Außenstürmer verpflichtet hatten, sah Nachwuchsmann Erwig-Drüppel seine Einsatzchancen in der er- sten Mannschaft weiter sinken.
Die erscheinen ihm bei Eintracht deutlich größer. Nach dem Abitur im Sommer 2011 konzentriert sich der junge Profi ganz auf die sportliche Karriere. Die Atmosphäre im Stadion hat er bereits kennen gelernt. Das letzte Spiel vor der Winterpause gegen Aachen verfolgte er als Augenzeuge von der Tribüne aus. „Das hat mir super gefallen“, sagte er. „Mit Jonas haben wir einen Spieler verpflichtet, der gut in unser auf Schnelligkeit ausgerichtetes Spiel passt“, sagte Arnold.


