Lieberknecht hat Respekt vor FSV-Offensive
Braunschweig Am Freitag gastieren die stark verbesserten Frankfurter mit Ex-Eintracht-Trainer Benno Möhlmann in Braunschweig
Das Spiel gegen Energie Cottbus ist abgehakt. „Die Enttäuschung über das 1:1, bei dem wir zwei Punkte liegengelassen haben, muss weichen“, stellte Torsten Lieberknecht fest. Denn schon am Freitagabend (18 Uhr) wartet die nächste Herausforderung auf die Zweitliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig. Dann kommt der frühere Eintracht-Trainer Benno Möhlmann mit dem FSV Frankfurt ins Eintracht-Stadion.
„Wir sind seit fünf Spielen unbesiegt und haben zuletzt in drei schweren Auswärtsspielen gegen Aue, St. Pauli und Cottbus gepunktet. Das sind für meine Spieler sehr interessante Spiele, das ist zweite Liga pur“, verweist Lieberknecht auf die namhafte Gegnerschaft seines Aufstiegsteams, das sich in der neuen Umgebung prächtig eingelebt hat.
„Wir sind auf einem guten Niveau unterwegs. Die Mannschaft hat sich spielerisch wieder so entwickelt, wie sie es in der Hinrunde gezeigt hat“, erklärte Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold. Diese Entwicklung gelte es, gegen Frankfurt fortzusetzen. Auch wenn das kein Selbstläufer werden wird. „Der FSV hat sich stabilisiert und zuletzt gute Ergebnisse eingefahren“, stellte Lieberknecht fest, der die Frankfurter zuletzt bei ihrem 3:1-Heimerfolg gegen 1860 beobachten ließ. Es war der dritte Sieg unter Möhlmanns Regie, der zudem seit seinem Amtsantritt im Dezember ein Remis und zwei Niederlagen verbuchte und auf Tabellenplatz zwölf kletterte.
In der Winterpause hatte Möhlmann Ilijan Micanski und Chadli Amri aus Kaiserslautern, Michael Görlitz von Halmstads BK sowie Dennis Cagara von Lyngby BK verpflichtet. Vor allem der bulgarische Stürmer Micanski, der in sechs Spielen fünf Treffer erzielte, und Mittelfeldmann Görlitz haben sich gut eingeführt. Pech hatte hingegen Amri, der sich im Spiel gegen Karlsruhe einen Wadenbeinbruch zugezogen hatte.
„Frankfurt ist in der Offensive sehr gefährlich, aber in der Abwehr gibt es Probleme“, schilderte Lieberknecht. 50 Gegentreffer kassierte der FSV bisher, nur Karlsruhe (51) ist anfälliger. In Cottbus hatte Lieberknecht den Gegner im 4-4-2-System mit zwei Stürmern und zwei Sechsern schon früh attackiert und weit vom Eintracht-Tor ferngehalten. „Das haben die Jungs gut gemacht“, lobte der Coach.
