Lieberknecht bittet seine Profis zum Trainingsauftakt
15 Tage Urlaub hatten die Fußball-Profis von Eintracht Braunschweig nach dem Zweitliga-Spiel gegen Alemannia Aachen.
Am Dienstagnachmittag beginnt für sie die Vorbereitung auf die Saison-Fortsetzung am 5. Februar bei Eintracht Frankfurt. Und Trainer Torsten Lieberknecht wird gleich Belege erhalten, ob seine Spieler die Hausaufgaben über die Festtage gemacht haben. Mit einem Laktattest startet der Tabellenneunte in das Übungsprogramm. "Wir beginnen mit der Leistungsdiagnostik. Die Spieler hatten für die freien Tage ein regeneratives Programm", schildert Lieberknecht. Noch offen ist, ob Eintracht in den nächsten Tagen den einen oder anderen Testkandidaten zum Training einlädt.
Fehlen werden zum Auftakt Matthias Henn und Steffen Bohl, die beide nach Kreuzbandoperationen noch mehrere Monate ausfallen werden. Auch Marcel Correia nach seinem Bänderriss im Knie sowie Benjamin Kessel und Benjamin Fuchs, die noch an den Folgen ihrer muskulären Blessuren laborieren, sind am Dienstag noch nicht dabei.
"Es macht keinen Sinn, sie nach ihren Verletzungen gleich wieder hundert Prozent zu belasten", sagt Marc Arnold. "Wir gehen keine Risiken ein. Sie bekommen noch zwei, drei oder auch vier Tage Zeit", beschreibt Eintrachts sportlicher Leiter. Geplant sei jedoch, dass bis auf Henn und Bohl alle Spieler mit in das Trainingslager nach Oliva in Spanien reisen. Eintracht startet am 11. Januar für zehn Tage Richtung spanischer Mittelmeerküste.
Ganz anders als vor einem Jahr – für den Laktattest am 3. Januar 2011 hatten Trainer Torsten Lieberknecht und seine Assistenten die Laufbahn im Eintracht-Stadion von einer zentimeterhohen Schnee- und Eisschicht räumen müssen – werden die Profis am Dienstag bei Plus-Graden ihre Runden absolvieren. Vor Jahresfrist noch mussten sie von Trainingsstunde zu Trainingsstunde abwarten, wo sie sich vorbereiten konnten. Da wurden auch mehrfach die Stadion-Katakomben oder der Kunstrasen zu Übungszwecken genutzt.
Das wird in dieser Woche nicht nötig sein. Denn der Wetterbericht sagt weiter Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt bei leichten Regenschauern voraus. "Das ist in Ordnung. Dann müssen wir nicht auf vereisten Plätzen kämpfen. Aber ich gehe davon aus, das der Rasen durch den Regen schon ziemlich durchweicht ist", sagt Lieberknecht.
