Hiobsbotschaft bei Eintracht: Kapitän Kruppke verletzt
Braunschweig Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig muss mehrere Wochen lang auf Dennis Kruppke verzichten. Der Kapitän hat sich am Knie verletzt.
Die guten Nachrichten bei Eintracht Braunschweig wollten zuletzt gar nicht mehr abreißen: Sei es die Rückkehr der Rekonvaleszenten Oliver Petersch und Matthias Henn, die Vertragsverlängerung von Leistungsträger Ermin Bicakcic oder die Afrika-Cup-Absage von Top-Torjäger Domi Kumbela.
Umso schwerer wiegt daher die Hiobsbotschaft, die die Eintracht-Verantwortlichen am gestrigen Freitag erreichte. Dennis Kruppke, mit acht Saisontoren nach Kumbela erfolgreichster Eintracht-Profi, hat sich am Donnerstag im Training einen Innenband-Teilanriss im rechten Knie zugezogen. „Das bleibt ja nicht aus, wenn man Fußball spielt“, kommentierte der Kapitän seine Verletzung und sprach von Glück im Unglück. „In dieser Situation hätte auch mehr passieren können.“
Statt morgen mit seinen Teamkollegen ins Trainingslager nach Belek zu fliegen, wird der 32-Jährige nach Mainz fahren, um dort seine Reha zu absolvieren. Wie lange Kruppke ausfallen wird, ist derzeit nicht absehbar. Fest steht jedoch, dass der Routinier die ersten Spiele der Rückrunden-Fortsetzung verpassen wird. Marcel Correia, der Ende Oktober die gleiche Verletzung erlitten hatte, kehrte seinerzeit nach sieben Wochen Zwangspause in die Startformation zurück. „Ich bin guter Dinge, weil mein Knie noch nicht vorgeschädigt ist“, sagte Kruppke.
Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold ließ gestern offen, ob der Klub noch einmal auf dem Transfermarkt tätig wird. „Dennis‘ Verletzung hat bei uns keine unmittelbare Aktivität ausgelöst“, sagte der 42-Jährige. Denn: „Wir haben immer betont, dass unser Kader in der Breite gut aufgestellt ist.“
