Eintrachts Montag-Gastgeber Aue kämpft ums Überleben
Braunschweig Abstiegskampf in der 2. Fußball-Bundesliga: Der Tabellenachte Eintracht Braunschweig stellt sich auf ein hartes Kampfspiel im Erzgebirge ein
Erstmal hieß es gestern Aufatmen bei Eintracht: Der im Training verletzte Torhüter Daniel Davari hat gestern das Krankenhaus wieder verlassen können. Bei einem Zusammenprall mit einem Mitspieler im Donnerstag-Training hatte der Torhüter einen Schlag an den Kopf bekommen. Ein Notarzt hatte Davari in eine Klinik bringen lassen. „Wir sind natürlich sehr froh, dass es Daniel so schnell wieder gut geht“, sagte Torsten Lieberknecht, Trainer des Fußball-Zweitligisten gestern erleichtert. Davari hat sich eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen. „Es ist gar nicht so abwegig, dass er am Montag bei unserem Spiel in Aue zum Einsatz kommt“, fügte Lieberknecht an. Geht es nicht, steht Marjan Petkovic bereit.
Nur ein hundertprozentig fitter Davari wird den Braunschweigern im Montag-Spiel – Anpfiff in Aue um 20.15 Uhr – nutzen. Denn eins ist klar: Es wird anständig zur Sache gehen auf dem mehr oder weniger durchgeweichten Rasen im Erzgebirge. „Auf uns kommen 90 sehr intensive Minuten zu“, so drückte es gestern Lieberknecht vorsichtig aus.
Schon im Hinspiel beim 1:1 war es ganz schön zur Sache gegangen, kämpften die Gäste mit Haken und Ösen. Aues Trainer Rico Schmitt hatte seine Mannen ordentlich angeheizt, ja der eine oder andere kochte schon mal über. 25:14 Fouls für Aue zeigte damals die Statistik. Die junge Eintracht-Mannschaft lernte erstmals seit ihrem Aufstieg die rustikalere Art von Fußball kennen, die im Überlebenskampf der 2. Liga an der Tagesordnung ist. Die Eintracht lernte schnell, hielt dagegen, ließ sich nichts gefallen. Das soll auch die Marschroute für den Montag sein.
