Eintracht verliert gegen Energie Cottbus mit 1:3
Cottbus Sie haben gekämpft und gekämpft, doch am Ende hieß es 1:3: Eintracht Braunschweig verliert gegen Cottbus – die erste Niederlage für die Blau-Gelben in der Saison 2012/13.
Doch zunächst die gute Nachricht: Dank des Punktevorsprungs auf Berlin und Kaiserslautern bleibt Eintracht Braunschweig auch nach dem 15. Spieltag Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga. Konkurrent Kaiserslautern kam bis auf drei Punkte heran. Die Lauterer gewannen ihr Auswärtsspiel gegen den FSV Frankfurt mit 1:0. Union Berlin und 1860 München trennten sich im dritten Samstagspiel 2:2. Hertha spielt am Sonntag gegen den FC Erzgebirge Aue und kann sich bei einem Sieg noch vor Kaiserslautern schieben.
Es sollte nicht sein, 35 Minuten in der zweiten Halbzeit rannte die Braunschweiger Eintracht dem 1:2-Rückstand aus der ersten Halbzeit hinterher. Von Beginn an machte die Lieberknecht-Elf nach dem Pausentee Druck. Die beste Chance hatte Mirko Boland, der in der 49. Minute nach Flanke von Bohl den Pfosten traf. Weitere Chancen allerdings blieben rar. Cottbus stand hinten sicher, an der Strafraumgrenze war für die Eintracht oftmals Schluss. „Das war ein sehr gutes Spitzenspiel. Man hat gesehen, Braunschweig hatte viel Respekt“, bemerkte FC-Coach Rudi Bommer.
Als Cottbus dann wieder ins Spiel zu kommen versuchte, brachte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht zwei frische Spieler. Domi Kumbela, der in der 13. Minute den 1:1-Ausgleich per Kopf erzielt hatte, musste raus, für ihn kam Chengdong Zhang. Für Damir Vrancic kam Pierre Merkel.
In den letzten zehn Minuten überschlugen sich dann die Ereignisse. Erst gab es gelbe Karten für Sanogo, dann für Eintracht-Kapitän Kruppke, und dann kam Daniel Brinkmann an den Ball. 30 Meter vor dem Tor zog er volley ab – und traf ins rechte obere Eck, unhaltbar für Davari. Damit stand es 3:1 für Cottbus, die Messe war gesungen. Zumal Theuerkauf auch noch nach gelb-roter Karte vom Platz musste.
Turbulent hatte das Spiel auch begonnen. Cottbus ging in der fünften Minute mit 1:0 in Führung. Sanogo stand frei vor dem Tor und ließ Davari keine Chance. Cottbus gab den Ton an, machte Tempo. Doch Domi Kumbela gelang in der 13. Minute der Ausgleich. Es folgte ein schnelles Spiel, immer wieder geriet Eintracht unter Druck, bis schließlich in der 44. Minute der Führungstreffer zum 2:1 fiel.
„Ich kann meiner Mannschaft nur beim 1:0 einen Vorwurf machen, da haben wir einen kollektiven Schlaf hingelegt“, meinte Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht.
Weiter geht es für die Eintracht bereits am Mittwoch zu Hause gegen St. Pauli. Also Mund abputzen und drei Punkte holen...werden sich viele Fans gesagt haben.

