Eintracht verlängert mit Washausen, Reinhardt muss gehen
Braunschweig Beim Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig sind weitere Personal-Entscheidungen gefallen vor dem Saisonabschluss am Sonntag gegen Ingolstadt.
Mittelfeldspieler Julius Reinhardt muss sich einen neuen Verein suchen. „Es war eine sehr harte Entscheidung für uns“, sagte Marc Arnold, der sportliche Leiter des Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig. „Er hat in der Zeit, die er bei uns war, zur positiven Entwicklung der Mannschaft beigetragen, er hat sich immer voll eingebracht.“ Doch auf seiner Position im rechten Mittelfeld hätten die Löwen Spieler, die mehr Entwicklungspotential haben.
Das sehen Arnold und Chef-Trainer Torsten Lieberknecht aber bei Verteidiger Jan Washausen, der deshalb einen Zwei-Jahres-Vertrag erhält. Der 21-Jährige trägt seit 2006 Blau-Gelb, spielte zunächst in der U 19, ehe er zur Saison 2007/2008 in den Profi-Kader aufrückte. In der am Sonntag zu Ende gehenden Zweitligasaison kam er auf 17 Einsätze. Wegen einer kleinen Sprunggelenk-Operation wird er gegen Ingolstadt ebenso fehlen wie Dennis Kruppke und die gelbgesperrten Marc Pfitzner und Mirko Boland. „Jan ist seit vielen Jahren bei uns und identifiziert sich voll und ganz mit dem Verein“, sagte Arnold.
Neben Reinhardt erhält auch Markus Unger keinen neuen Vertrag. Möglich ist, dass der 30-Jährige dem Verein dennoch über das Ende der Spielzeit hinaus erhalten bleibt. Es werden Gespräche über eine Einbindung ins U-23-Team geführt.

