Eintracht-Trainer Lieberknecht lobt seine Mannschaft
Braunschweig Das Vorrunden-Aus beim Frankfurter Hallenturnier war schnell abgehakt beim Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig. Trainer Lieberknecht schaut nach vorn.
„Das hat null Stellenwert“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht nach dem Sonntagstraining zu dem Ergebnis vom Freitag.
Da hatten seine Spieler wieder beim Spiel Elf-gegen-Elf auf dem regennassen Rasen des B-Platzes geübt. Mit dem konditionellen Zustand seiner Mannschaft zeigte sich Lieberknecht anschließend sehr zufrieden. „Wir haben in den vergangenen Tagen sehr intensiv trainiert und waren schnell wieder im Rhythmus drin“, beschrieb der 39-Jährige seine Eindrücke nach den ersten vier Trainingstagen nach der allerdings auch nur kurzen Winterpause.
Bestätigt wurden die Einschätzung durch die Ergebnisse des Laktattests. „Die Werte sind sehr gut. Die Spieler haben sich im Vergleich zum Sommer nochmals gesteigert. Das ist die Bestätigung dafür, dass sie gut gearbeitet haben“, stellte der Eintracht-Trainer fest.
In dieser Woche soll sein Team auch wieder den richtigen Spiel-Rhythmus finden. „Wir haben Testspiele gegen zwei starke Drittligisten“, erklärte Lieberknecht mit Blick auf die Partien morgen Abend (18 Uhr) bei Rot-Weiß Erfurt und am Freitag (13 Uhr) gegen Kickers Offenbach im Braunschweiger Konrad-Koch-Stadion. Dabei will der Eintracht-Trainer seinem gesamten Kader Wettkampfpraxis verschaffen, so dass alle 24 gesunden Spieler zum Einsatz kommen sollen. Fehlen werden in beiden Partien Deniz Dogan und Kevin Kratz. Beide absolvieren nach ihren Verletzungen individuelles Aufbautraining bei Eintrachts Athletik-Coach Jürgen Rische. „Beide machen gute Fortschritte und werden voraussichtlich im Trainingslager in Belek wieder einsteigen“, schilderte Lieberknecht. Am nächsten Sonntag startet Eintracht zum zehntägigen Türkei-Aufenthalt. Weiterhin im Reha-Zentrum in Mainz arbeitet Björn Kluft an seinem Comeback. Der Sommer-Neuzugang aus Münster laboriert noch immer an den Folgen einer Kniescheibenluxation, die er sich im ersten Testspiel der Saisonvorbereitung zugezogen hatte. „Er benötigt noch Zeit, aber auch bei ihm geht es voran“, erklärte der Eintracht-Trainer.
Bei Erfurt wird der ehemalige Eintracht-Profi Smail Morabit nicht im Aufgebot stehen. Der Offensivspieler, mit fünf Treffern in zwölf Drittligaspielen der erfolgreichste Erfurter in dieser Saison, musste sich einer Meniskusoperation unterziehen und wird erst Ende Januar wieder zur Verfügung stehen.
Offenbach wird voraussichtlich gleich mit drei früheren Eintracht-Spielern anreisen. Markus Husterer, der in der Saison 2006/07 in der 2. Liga 27 Mal für Braunschweig spielte, Mathias Fetsch und Julius Reinhardt, deren Verträge im Sommer 2012 nicht verlängert wurden, zählen zu den Stammspielern.



