Eintracht scheidet gegen Freiburg aus dem Pokal aus
Braunschweig Eintracht Braunschweig ist in der zweiten Runde des DFB-Pokals ausgeschieden. Die Mannschaft unterlag dem SC Freiburg mit 0:2 (0:1).
Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig hat den Sprung in die dritte Runde des DFB-Pokals verpasst. Der Tabellenführer unterlag am Dienstagabend vor 20.167 Zuschauern Erstligist SC Freiburg mit 0:2 (0:1). Daniel Caligiuri (1.) und Johannes Flum (84.) trafen für die effizienteren, aber keineswegs überlegenen Breisgauer.
„Das frühe 1:0 war natürlich tödlich für uns, hat alles über den Haufen geworfen, was wir vorbereitet hatten“, sagte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. „Ich nehme die Niederlage auf meine Kappe.“ Jetzt heiße es die Akkus bis Freitag aufladen – für die Mannschaft und für die Fans.
„Wir wussten, was auf uns zukommt, wie variabel Braunschweig spielt“, meinte Freiburgs Trainer Christian Streich. „Ich war froh, dass Eintracht bei diesen tollen Zuschauern nicht das 1:1 gemacht hat. Das wäre schwer geworden für uns.“
Gleich auf fünf Positionen hatte Lieberknecht seine Startelf gegenüber dem Berlin-Spiel umgekrempelt. Auch wenn er das A-Wort scheut, war das doch ein Signal, dass ihm drei Punkte am Freitag im Heimspiel gegen den SV Sandhausen wichtiger sind. Doch die Unruhe war in der ersten Halbzeit spürbar.
Die Löwen waren am Dienstagabend gerade noch dabei sich zu sortieren, die Zuordnung stimmte noch nicht, da schlugen die Gäste schon zu. 54 Sekunden waren gerade einmal gespielt, da kam der Ball an der Strafraumgrenze zum völlig freistehenden Caligiuri und der verwandelte eiskalt. Sebastian Freis hätte nach gut einer Viertelstunde für Freiburg erhöhen können, scheiterte aber an Petkovic.
Damit schaltete der Erstligist auf den Schon-Modus bis kurz vor Schluss, als die Braunschweiger Abwehr bei einer Freistoß-Kombination schlief und Flum für die endgültige Entscheidung sorgte.
Die Löwen hatten ihre stärkste Phase nach der Pause. Da machten sie gehörig Druck und kamen zu zwei guten Chancen. Nach einem Vrancic-Freistoß köpfte Orhan Ademi knapp am Freiburger Gehäuse vorbei (57.), sieben Minuten später scheiterte Ermin Bicakcic mit einem Kopfball nach Flanke von Norman Theuerkauf. Lieberknecht brachte Deniz Dogan für den am Knie verletzten Marcel Correia (Befürchtung: Bänderriss) und Mirko Boland kam für Marc Pfitzner. Freiburg brachte aber alle brenzligen Situationen hinter sich.
