Eintracht ist Außenseiter, aber nicht chancenlos
Braunschweig Torsten Lieberknecht ist optimistisch. Der Trainer des Braunschweiger Fußball-Zweitligisten arbeitet auf den ersten Rückrundensieg hin - in St. Pauli.
Mit seinem derzeit besten Aufgebot - lediglich die langzeitverletzten Matthias Henn, Benjamin Kessel und Steffen Bohl sowie Marcel Correia (Aufbautraining) fehlen im Aufgebot für das Spiel beim Aufstiegsanwärter FC. St Pauli am Sonntag (13.30 Uhr). Am Millerntor ist das Team von Trainer Lieberknecht zwar Außenseiter, chancenlos ist Eintracht jedoch keineswegs. Lieberknecht und sein Trainerteam sind sicher, ihre Mannschaft gut vorbereitet gegen den Tabellenzweiten aufs Feld zu schicken. „Wir haben einige interessante Dinge gesehen“, sagte Lieberknecht nach der Analyse der St.-Pauli-Spiele. „Die Spieleröffnung ist nicht alltäglich. Man erkennt, dass ein Plan dahinter steht“, erklärte der Eintracht-Coach. Wo genau da die Ansatzpunkte für Eintracht sind, wollte er hingegen nicht preisgeben. Entsprechend blieb er in der Pressekonferenz vor dem Spiel auch zurückhaltend mit Auskünften über seine Personalentscheidungen. Erst nach dem Abschlusstraining am Samstag wird Lieberknecht seinen 18-Mann-Kader benennen, der danach gen Hamburg aufbricht.

