Eintracht GmbH erzielt Überschuss von 1,7 Millionen
Braunschweig Eintracht Braunschweig sorgt nicht nur sportlich für positive Schlagzeilen, sondern auch wirtschaftlich. Der Überschuss der Eintracht GmbH beträgt 1,7 Millionen Euro.
Auf der Jahresversammlung des Vereins Montagabend wird Rainer Cech, Vizepräsident Finanzen, den Mitgliedern positive Zahlen für den Verein und die Kapitalgesellschaft verkünden. Für den Verein – das sind die zwölf Amateurabteilungen – steht im Geschäftsjahr vom 1. Juli 2011 bis 30. Juni 2012 einen Jahresüberschuss in Höhe von 34 199,29 Euro. Die laufenden Aufwendungen lagen mit rund 505 000 Euro nur gering über denen des Vorjahres. Positiv ist die Entwicklung bei Mitglieds- und Abteilungsbeiträgen, die mit mehr als 20 000 Euro auf 344 472 Euro gesteigert wurden. Angewachsen um fast 200 000 Euro ist durch den mit Zuschüssen und Zuweisungen finanzierten Bau des Hockeyhauses auch das Sachanlagevermögen des Vereins.
Deutlich verbessert hat sich auch die wirtschaftliche Situation der Kapitalgesellschaft. Nachdem im vorherigen Jahr erstmals ein positives Ergebnis in Höhe von 235 000 erzielt wurde, stand am Ende des Geschäftsjahres 2011/12 ein deutlicher Überschuss von 1,736 Millionen Euro nach Steuern. Das ist das beste Ergebnis, das die Eintracht Braunschweig GmbH & Co KG seit ihrer Ausgliederung im Jahr 2007 erzielte.
„Eine sehr erfreuliche Entwicklung“, betont Cech. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren wies die Bilanz ein Minus von 2,6 Millionen Euro aus.
„Das positive Ergebnis brauchten wir, um unser Eigenkapital zu stärken“, sagt Cech. In den Lizenzierungsauflagen der Deutschen Fußballliga ist für Zweitligisten Eigenkapital in Höhe von 2,5 Millionen festgelegt.
Hauptgründe für die positiven Ergebnisse sind neben den Einnahmen durch TV- und Sponsorengeld die konstant hohen Zuschauerzahlen und die abermalige Steigerung im Merchandising.
Fakten:
Die Mitgliederversammlung Eintracht Braunschweig findet Montag, 26. November, von 19 Uhr an im VIP-Zelt im Eintracht-Stadion statt.

